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Lev 25 - Das angenehme Jahr des Herrn (2008)

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Notes & Transcripts

Lev 25 – Das angenehme Jahr des Herrn

Wir fahren heute mit dem wiederholenden Thema

       der Gebote Gottes fort.

Vor einigen Wochen,

       als ich über die Zehn Gebote predigte,

       und meine Erfahrung mit meinen Schwungzettel mitteilte,

       da sagte mir ein Bruder nach der Andacht,

„Du hast das elfte Gebot überschritten.“

„Welches das wohl wäre?“ wollte ich wissen.

Und die Antwort war:

       „Laß dich nicht erwischen!“

In der heutigen Ansprache geht es um das Thema:

Sabbat & Jubeljahr: das angenehme Jahr des Herrn.

 

Die Schöpfungsgeschichte gibt uns die Grundlage

für das Sabbatsgebot:

In 1. Mose 1: 31 – 2:3 heisst es:

Und Gott sah alles an, was er gemacht hatte;

und siehe da, es war sehr gut.

Da ward aus Abend und Morgen der sechste Tag.

1Also ward vollendet Himmel und Erde

mit ihrem ganzen Heer.

2Und also vollendete Gott am siebenten Tage seine Werke,

die er machte,

und ruhte am siebenten Tage von allen seinen Werken,

die er machte.

3Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn,

darum daß er an demselben geruht hatte

von allen seinen Werken,

die Gott schuf und machte.

Und in den 1o Geboten legt Gott das Sabbatsgebot fest,

als eine ewige Ordnung

2.Mo. 20:

8Gedenke des Sabbattags, daß Du ihn heiligest.

9Sechs Tage sollst du arbeiten

und alle dein Dinge beschicken;

10aber am siebenten Tage ist der Sabbat des HERRN,

deines Gottes;

da sollst du kein Werk tun

noch dein Sohn noch deine Tochter

noch dein Knecht noch deine Magd

noch dein Vieh noch dein Fremdling,

der in deinen Toren ist.

11Denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht

und das Meer und alles, was darinnen ist,

und ruhte am siebenten Tage.

Darum segnete der HERR den Sabbattag und heiligte ihn.

In diesen Worten wird klar,

       daß der Sabbat ernst zu nehmen ist,

       weil Gott selbst diesen Tag „geheiligt“ hat.

Das bedeutet, Gott hat den siebenten Tag ausgesondert,

       als einen besonderen Tag,

       um von allem Schoepfen und Wirken auszuruhen.

Gott hat diesen Rythmus eingestetz,

       von wirken und ruhen…

       produzieren und sein lassen…

Es ist zuerst einmal ein täglicher Rythmus…

       „Morgen und Abend“

„Tag und Nacht“

„Arbeiten und Schlafen“.

Dann der Wöchentliche Rythmus…

       „in sechs Tagen darfst du deine Arbeit tun“

       „und an einem Tag sollst du ruhen

Und deines Erlöser gedenken.“

Dieser Kreislauf und Rythmus von Wirken und Ruhen

       schloss im Gebot Gottes nicht nur den siebenten Tag,

sondern auch das siebenten Jahr

und das Jubeljahr (das 50. Jahr) mit ein.

Und es war so weit gehend,

       daß nicht nur der Israelit,

       sondern auch sein ganzes Haus -

       Sohn und Tochter,

Knecht und Magd,

Vieh und Fremdling,

an diesem Gebot gebunden sein sollen.

Im dritten Buch Mose, lesen wir in den Heiligkeitsgesetzen,

       vom Jubeljahr…

       „das angenehme Jahr des Herrn.“

Nachdem Israel das Land Kanaan eingenommen hatte

sollte das Volk Gottes ein ganzes Jahr einhalten

als eine Feier der Erlösung

und zum Zweck der geistlichen Erneuerung.

Nach einer Reihe von sieben mal sieben Jahren

sollte das Land und all die Landbesitzer,

die ihr Land durch Verarmung verloren hatten,

wieder zu dem Land ihres Erbes zurückkommen.

Im 25. Kapitel wird der Werdegang dieses Gesetzes ausgelegt,

und wir wollen uns das heute einmal ansehen.

 

Die ersten 7 Verse erzählen uns um was es hier geht.

Du sollst den Sabbat feiern (1-7)

1Und der HERR redete mit Mose auf dem Berge Sinai und sprach: 2Rede mit den Kindern Israel und sprich zu ihnen:

Wenn ihr in das Land kommt,

das ich euch geben werde,

so soll das Land seinen Sabbat dem HERRN feiern,

3daß du sechs Jahre dein Feld besäest

und sechs Jahre deinen Weinberg beschneidest

und sammelst die Früchte ein

4aber im siebenten Jahr

soll das Land seinen großen Sabbat dem HERRN feiern,

darin du dein Feld nicht besäen

noch deinen Weinberg beschneiden sollst.

5Was aber von selber nach deiner Ernte wächst,

sollst du nicht ernten,

und die Trauben, die ohne deine Arbeit wachsen,

sollst du nicht lesen,

weil es ein Sabbatjahr des Landes ist.

6Aber was das Land während seines Sabbats trägt,

davon sollt ihr essen,

du und dein Knecht, deine Magd,

dein Tagelöhner, dein Beisaß, dein Fremdling bei dir,

7dein Vieh und die Tiere in deinem Lande;

alle Früchte sollen Speise sein.

Nicht nur der Mensch soll seine Ruhe haben,

       sondern das Land soll dem Herrn seinen Sabbat feiern.

Es sollte im siebenten Jahr nicht zum Absatz oder Verkauf

gesäet noch geerntet werden...

auch nicht einmal von dem was von selbst wuchs.

Wasimmer auf dem Feld und im Weinberg wuchs

       durfte nur für den täglichen gebrauch kosummiert werden.

Dieses sollte nicht nur ein Freijahr für das Land sein,

       sondern auch für dem Menschen,

denn das Land durfte nicht bearbeitet werden.

Auf Grund dieses Gebotes

       gewähren viele Universitäten und Seminare

       ihre Lehrer ein Sabbatsjahr –

eine Abwechslung von dem alltäglichen...

ein Abschalten von der Routine des täglichen Lebens,

um neue schöpferische Kräfte gedeihen zu lassen.  

Auch eine zunehmende Zahl von Gemeinden,

       erkennen wie wichtig solch ein Sabbatsjahr

       fuer die geistliche Erneurung ihrer Pastoren

       und auch der ganzen Gemeinde ist.

Der Herr sagt ja,

       „Prüfet mich, ob ich nicht die Himmelsfenster auftue

       und euch segnen werde.“

Die rein menschliche Frage,

       die man sich sofort stellt ist die folgende:

„Wovon werden wir leben bleiben,

       wenn wir nicht wirtschaften?“

„Werden wir genug haben zum essen?“

„Wer soll all die Arbeit tun,

       wenn der Wirt, sein Sohn, seine Tocher,

       der Knecht, die Magd,

       und alles Vieh,

       und sogar der Fremdling in deinen Toren

Feierabend machen?“

Ob der liebe Gott sich das schon mal überlegt hat?

Gottes verspricht mit einem ausdrücklichen „Ja!“

Es wird im sechsten Jahr so viel einkommen,

       daß ihr im sechsten,

       im siebten,

       und im achten Jahr, während die neue Ernte heranreift,

       werdet genug zu essen haben.

 

In Verse 8-13 gibt Gott uns die Definition

und Beschreibung des Jubeljahres – oder Erlaßjahres.

8Und du sollst zählen solcher Sabbatjahre sieben,

       daß sieben Jahre siebenmal gezählt werden,

und die Zeit der sieben Sabbatjahre

mache neunundvierzig Jahre.

9Da sollst du die Posaune lassen blasen durch all euer Land

am zehnten Tage des siebenten Monats,

eben am Tage der Versöhnung.

10Und ihr sollt das fünfzigste Jahr heiligen

und sollt ein Freijahr ausrufen im Lande allen,

die darin wohnen;

denn es ist euer Jubeljahr.

Da soll ein jeglicher bei euch wieder zu seiner Habe

und zu seinem Geschlecht kommen;

11denn das fünfzigste Jahr ist euer Jubeljahr.

Ihr sollt nicht säen,

auch was von selber wächst, nicht ernten,

auch was ohne Arbeit wächst im Weinberge, nicht lesen;

12denn das Jubeljahr soll unter euch heilig sein.

Ihr sollt aber essen, was das Feld trägt.

13Das ist das Jubeljahr,

da jedermann wieder zu dem Seinen kommen soll.

 

Als Mitglieder unserer kapitalistischen Gesellschaft,

wird unser Sicherheitgefühl

durch dieses Gebot stark bedrohen.

Das Sabbatsgebot sagt klar und deutlich,

       daß das Land und all unser Besitz nicht uns gehört,

       sondern Gott.

Hier wird ein totalles

und völlig bedingungsloses Gottvertrauen gefordert.

Das Einhalten des Jubeljahrs

       ist der radikalste

und revolutionärste wirtschaftliche Gedanke

       den wir in der Bibel finden.

Stellt euch einmal vor,

       daß auch nur in unserer eigenen Provinz,

jedes siebente Jahr alles Land frei gelassen werden würde.

Was würde das wohl geben?

In der Zeitung und im Fernsehen ist jetzt schon

von einer weltweiten Nahrungsmittelkrise die Rede.

Was würde dann noch werden,

       wenn das ganze Land unbearbeitet gelassen werden sollte?

Wir würden wohl alle verhungern müssen!!!

       Oder???

Gott hat seinem Volk verheissen:

       „Ich werde für euch sorgen!“

In der Wüste sandte Gott Manna und Wachteln,

genug für jeden Tag

und Israel hatte genug und viel.

Aber das angenehmen Jahr des Herrn,

       das Jubeljahr schliesst nocht mehr mit ein:

In den kommenden Versen wird das Vertrauen auf Gott

       erst recht geprüft,

und es ist wohl aus diesem Grund,

das dieses Gebot unmöglich zu erfüllen ist...

In Verse 14-17 sehen wir die Grundlage für den Austausch

und Verkauf vom Land am Nächsten.

14Wenn du nun etwas deinem Nächsten verkaufst

oder ihm etwas abkaufst,

soll keiner seinen Bruder übervorteilen,

15sondern nach der Zahl der Jahre vom Jubeljahr an

sollst du es von ihm kaufen;

und was die Jahre hernach tragen mögen,

so hoch soll er dir's verkaufen.

16Nach der Menge der Jahre sollst du den Kauf steigern,

und nach der wenigen der Jahre

sollst du den Kauf verringern;

denn er soll dir's, nach dem es tragen mag, verkaufen.

17So übervorteile nun keiner seinen Nächsten,

sondern fürchte dich vor deinem Gott;

denn ich bin der HERR, euer Gott.

Ich weiss nicht viel von Wirtschaft und Landhandel,

       aber das macht bei mir überhaupt keinen Sinn

und bei den Israeliten wohl auch nicht...

Zum Beispiel,

Wenn nur noch 3 Jahre bis zum Jubeljahr sind,

       dann soll ich nicht mehr fordern für mein Land

nein, für mein Erbrecht,

daß Gott mir und meinen Nachkommen nach mir

       geschworen hat,

       als was das Land in diesen drei Jahren einbringen könnte?

Das ist ja weggeschenkt...

Ein Nachkomme Abrahams würde sein Land

Auf keinen Fall verkaufen.

Das kommt überhaupt nicht mal in Frage.

Es sei denn, daß er in unbezahlbare Schuld geraten ist,

       und er seine Schuld einfach nicht mehr tragen kann.

Laut der Bibel war es in solchen Fällen die Verantwortung

       des nächsten Verwandeten,

       seinem Bruder zu „erlösen“ oder frei zu kaufen

wie wir es in verse 25-34 lesen:

25Wenn dein Bruder verarmt, und verkauft dir seine Habe,

und sein nächster Verwandter kommt zu ihm,

daß er's löse, so soll er's lösen,

was sein Bruder verkauft hat.

26Wenn aber jemand keinen Löser hat

und kann mit seiner Hand so viel zuwege bringen,

daß er's löse,

27so soll er rechnen von dem Jahr,

da er's verkauft hat, und was noch übrig ist,

dem Käufer wiedergeben

und also wieder zu seiner Habe kommen..

Die Absicht war also immer,

       daß das Land

dem ursprünglichen Besitzer

und seiner Nachkommenschaft zurückgegeben wurde.

Dieses Prinzip stellt den westlichen Kapitalismus

       total auf den Kopf.

Und wenn wir sollten ehrlich sein,

       dann würden wir dem lieben Gott fragen:

       „Wie denkst du dir das eigentlich?“

„So funktioniert das doch nicht.“

Man schuftet sich doch ab,

       damit man zu grösserem Besitz kommt...

       und nicht damit man zuguterletzt

alles zurückgeben kann

       weil man besser zu rechnen und zu wirtschaften versteht

       als der Nächste.

Wir haben,

ehrlich gesagt,

ein Problem mit dem Wirtschaftsplan Gottes,

       nicht wahr?

Und deshalb

ja, ganz genau aus diesem Grund,

       haben wir Menschen es so unsagbar schwer

mit dem Sabbatsgebot...

verschweige noch vom Jubeljahr.

Menschlich gesehen, sagen wir,

„Wenn Gott so denkt,

       dann kann Er doch nicht tatsächlich wissen,

       was für mich das Beste ist.“

Wenn ich mich abmühe,

       und guten Erfolg habe,

       und zu grösserem Besitz komme,

       dann wäre es doch nicht Recht,

       daß ich meinem faulen oder unüberlegten Nachbarn

zuguterletzt alles freier Hand zurückschenke...

Aber ein Moment.

Vers 23 gibt uns das grosse und allerwichtigste Warum?

Den Grund für das angenehme Jubeljahr des Herrn...

23Darum sollt ihr das Land nicht für immer verkaufen;

denn das Land ist mein,

und ihr seid Fremdlinge und Gäste vor mir.

Unser Land ist nicht unser Land...

       Wir sind Gäste und Fremdlinge hier auf Erden...

Und was wir uns mit unserm unaufhörlichen schuften und rackern

       anhäufen,

       das nehmen wir nicht mit!

Gott will uns hier sagen,

       „Es gibt keinen Totenwagen mit Gepäcktrager!“

Ihr seid Fremdlinge und Gäste

       hier auf Erden.

Der Sabbat, soll euch daran erinnern,

       daß ich, Euer Gott, euch mit mächtiger Hand

       befreit habe aus der Gefangenschaft.

Ich habe euch durch die Wüste geführt,

       und in ein reiches Land gebracht,

       daß mit Milch und Honig fliesst...

Ihr habt geerntet, wo ihr nicht gesät habt...

       Es war meine liebende und gnädige Hand,

       die es für euch getan hat.

Ich lasse die Sonne scheinen

       und ich lasse den Regen fallen zu seiner Zeit...

Das liegt nicht in eurer Kontrolle.

Das Land ist mein – ich habe es gemacht,

       und ich werde es auch erhalten...

Und ihr seid meine Haushalter...

       die Wächter meiner Schöpfung...

Der Herr hat es gegeben,

       der Herr kann es auch in einem Augenblick nehmen.

Wir brauchen nur an unsere eigenen Vorgeschichte zu denken.

Wie wohlhabend waren nicht unsere Vorfahren in Russland?!

Und der Kommunist nahm es alles weg...

       In einem Augenblick.

Wie geht es nicht so vielen unzähligen Menschen auf der Welt,

       die durch Naturkatastrophen,

       oder von Menschen gemachte Krisen,

       alles verloren haben.

Wir sind Fremdlinge und Gäste hier auf Erden.

Aber, durch Jesus Christus sind wir auch Miterben.

Er began sein Wirken hier auf Erden mit den Worten

       aus Jesaja 61:1-2.

In Lukas 4 lesen wir,

16Und er kam gen Nazareth, da er erzogen war,

und ging in die Schule nach seiner Gewohnheit am Sabbattage

und stand auf und wollte lesen.

17Da ward ihm das Buch des Propheten Jesaja gereicht.

Und da er das Buch auftat, fand er den Ort,

da geschrieben steht:

18"Der Geist des HERRN ist bei mir,

darum, daß er mich gesalbt hat;

er hat mich gesandt,

zu verkündigen die Gute Nachricht den Armen,

zu heilen die zerstoßenen Herzen,

zu predigen den Gefangenen,

daß sie los sein sollten,

und den Blinden das Gesicht

und den Zerschlagenen, daß sie frei und ledig sein sollen,

19und zu verkündigen das angenehme Jahr des HERRN."

       (das Jahr der Freilassung).

Ich habe mich gefragt,

       „was sagt dieser Text heute zu uns?“

„Was geht dieses Wort uns an

in unserer Welt heute?“

Nun, es gibt hier wenigstens zwei wichtige Gedanken,

       die wir mitnehmen wollen:

Zuerst einmal,

       was bedeutet es für uns,

       den Sabbat zu heiligen?

Und, dann auch,

       wie verkünden wir und wie leben wir

       nach dem Prinzip vom angenehmen Jahr des Herrn?

Wir werden in diesem Gebot gefragt,

       auf Gott zu vertrauen...

       und zwar nicht nur hier und dort ein bischen...

       sondern voll vertrauen.

Am Sabbat... unseren Sonntag,

       dürfen wir ruhen von den Forderungen des täglichen Lebens.

An diesem Tag schickt keine Arbeit sich.

Wir machen eine Pause,

       von den gesellschaftlichen Erwartungen,

       daß wir etwas produzieren und erledigen müssen.

Wir unterbrechen den Druck,

       im täglichen Lebenswettbewerb der Erste sein zu wollen,

       und wir sinnen darüber nach,

       daß Gott der Ursprung und das Ende ist.

Wir schalten eine Pause ein von unserer Konsum-lust...

       vom ständigen Kaufen und Verkaufen...

       vom Sachen anschaffen und Quittungen bezahlen,

       vom Geschäfte machen,

       und im grossen und ganzen,

 unsere Habgier zu speisen.

Der Sabbat erinnert uns daran,

       daß wir nicht die Kontrolle über unser Leben besitzen.

Wir sind hier auf Erden einfach nur Durchreisende.

Der Sabbat erneuert unser ganzes Wesen.

Unsere Beziehungen werden erneuert indem,

       daß wir uns Zeit nehmen für einander...

       Indem dass wir einander besuchen

       und miteinander Gemeinschaft pflegen.

Der Sabbat bietet uns die Gelegenheit,

       die Beziehungen mit den Kindern und Ehepartner

       neu zu machen.

Und unsere Vertrauen zu Gott zu stärken.

Es ist ein Tag wo die Seele wieder erquickt wird.

Und das Jubeljahr?

Ja, da muß sich jeder selber vor den Spiegel stellen

       Und sich fragen,

„welches sind die Fesseln die mich gefangen halten?“

       „Wovon brauche ich befreiung?“

Jesus ist gekommen, uns frei zu machen,

von unserem Bedürfnis auf uns selbst zu vertrauen...

von unserer Habsucht...

von unserer Selbst-abhängigkeit.

Er will uns darauf aufmerksam machen,

       daß wir Gäste und Fremdlinge hier auf Erden sind...

       und daß eine Ruhe vorhanden ist,

       im Himmel für die, die auf Gott vertrauen.

Mögen wir angespornt werden,

       den Sabbat zu heiligen,

       und uns in Gott geborgen und sicher zu wissen.

Und mögen wir auch hin und wieder mal

       All unsere Sorgen und unser rastloses Wirken

       Für eine längere Zeitspanne ablegen,

       und mit Wundern zusehen,

       was Gott

       unser Schöpfer

       und Erlöser,

       der Heiland unserer Seele,

       alles kann.

Gott wird für uns sein!

Wir beten

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