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Predigt über Mt.14,22-33

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Notes & Transcripts

Predigt über Mt.8,22-33

Autor: Thomas Ehlert

 

Erstelldatum: 23. Januar 2003

Titel: Gegen den Strom schwimmen

Bibelstelle: Mt.8,22-33

Anzahl der Seiten: 3

Anzahl der Wörter: 866

Anzahl der Zeichen: 4393

Gepredigt:

Datum Ort Bemerkungen
26.1.03 RU  
     
     
     

Gliederung:

Jesus treibt seine Jünger............................................................................ 2

Jesus treibt seine Jünger ins Verderben..................................................... 2

Jesus kommt mir entgegen........................................................................ 3

Auf Wellen kann man gehen..................................................................... 3

Klitschnass in die Gemeinschaft der Jünger............................................. 3

Zusammenfassung..................................................................................... 3

Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen

Lernen ist wie Rudern gegen den Strom, sobald man aufhört, treibt man zurück.

Man kann nicht immer gegen den Strom schwimmen, aber man muss stets genug Charakter haben, sich nicht mitreißen zu lassen.

Wer gegen den Strom schwimmen will, muss einiges schlucken können.

Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen

Gegen den Strom schwimmen - wer will das nicht.

Wir individualisieren? Aber das ist wirklich nicht gegen den Strom schwimmen.

Wir halten alle den Daumen in den Wind.

Wovon werde ich getrieben? Was treibt mich an?

Treibe treiben. Treibgesteuert so wie ein Fernlenkauto

Von wem lässt du dich treiben?

Lässt du dich treiben?

(Es gibt sehr gesunde Triebe, aber es gibt auch Betriebsstörungen)

Jesus treibt seine Jünger

Wer sich treiben lässt, treibt mit den Strom.

Wer angetrieben wird, kann auch gegen den Strom bestehen.

Wenn du gegen den Strom schwimmen willst, brauchst du nen echten Antrieb. Jesus treibt seine Jünger.

Das ist das Erste. Aber wohin.

Jesus treibt seine Jünger ins Verderben

Erfahrene Fischer geraten in Seenot

Jesus treibt seine Jünger in den Gegenwind. Er weiß doch, dass Sturm kommt. Warum schickt er sie los?

Evangelien sind ein Trainingslager, diese 12 Jünger werden nachher in die ganze Welt gesandt. Das ist die Elite-Force Jesus. Darum ist jedes Detail wichtig. Hier geht es um Christsein. Jesus bringt seinen Jüngern bei, was Christsein bedeutet. Glaubenskurs. Alpa-Kurs.

„Denn der Wind stand ihnen entgegen“

Gegen den Strom, weil die Welt den Bach runtergeht.

Nicht stromlinienförmig und aalglat hindurch. Sondern hart gegen den Wind. Das ist das Bild von Christsein.

Jesus treibt seine Jünger in den Gegenwind. Bitte beachte das.

Er schickt sie in die Krisen. Wen soll er denn sonst schicken, wenn nicht seine besten Leute. Darum schickt er sie in die Krisenherde dieser Welt. Gegen den Wind. Mit einem andern Programm.

Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe hat Jesus gesagt. Was machen Wölfe mit Schafen? Fell kraulen vermutlich.

Diese Welt ist so verloren, sie treibt den Bach runter. Und Christen leisten den Widerstand der Nächstenliebe. Sie lassen sich nicht treiben. Sie lassen sich nicht mittreiben. Sondern sie werden von Jesus getrieben. Gegen den Wind.

Und da darf man sich nicht wundern, wenn es Probleme und Schwierigkeiten gibt.

Wenn sie heute hier her gekommen sind, weil sie Probleme und Schwierigkeiten haben, - weil sie Christ sind - dann ist alles OK, dann kann ich sie beruhigen. Alles klar auf der Andrea Doria.

Wenn sie keine Problem haben, dann haben sie ein Problem. Denn dann ist die Frage: Leben sie wirklich gegen den Strom.

Gegen den Strom - Das gibt Widerstand und Probleme. Das kostet Kraft.

Aber wir bekommen schon das Zitterchen, wenn der Wind mal ein bisschen rauer uns ins Gesicht weht.

Jesus kommt mir entgegen

Und sie dachten es wär ein Gespenst. Wer kommt uns entgegen?

„Ich bin’s“, sagt Jesus. Meine Hilfe ist unterwegs. Meine Hilfe ist unterwegs. Das ist die Christuserfahrung der Jünger. Jesus lässt mich nicht alleine.

Vielleicht dauert es manchmal, bis ich ihn aus dem Nebel auftauchen sehe. Vielleicht scheint es in meinen Augen, als verzögert er. Aber er lässt mich nicht alleine. Jesus kommt mir entgegen. Wer in seinem Leben gegen Wind und Wellen kämpft, dem kommt nicht nur die Gischt entgegen und die steife Brise. Jesus kommt mir entgegen. Die Begleitungsworte Jesu, sie sind gesagt für die Leute im Sturm, für die Jünger im Boot. Nicht für Christsein im Trockendock.

Auf Wellen kann man gehen

Petrus will es wissen. Trägt die Kraft Jesus? Theologisch hat er es als erstes kapiert. Wenn du es bist, dann kann ich auch.

Wenn du es bist dann kann ich auch.

Ich bekomme die Probleme unter die Füße. Da, wo ich kalte Füße bekomme, da kann ich gehen.

Die Probleme sind nicht weg. Der Wind hört nicht auf. Der Sturm peitsch immer noch. Die Gischt fliegt mir um die Ohren. Aber ich gehe nicht unter. Auf Wellen kann man gehen.

Das ist das Alltagswunder meines Lebens. Nicht das die Probleme weg sind. Nicht das aus dem See Genezareth eine Sandkuhle wird, aber das ich auf meinen Problemen gehen kann, nicht untergehe. Klarkomme. Wackelig manchmal und mit Blick auf Jesus geht das.

Geben sie den Wellen Namen.

Briefträgerblick. Gr. Wort „Zwei Meinungen über eine Sache sein“

In dem Moment geht Petrus unter. Wo er nicht mehr ganz auf Jesus schaut. Wo die Probleme wieder relevant werden.

Klitschnass in die Gemeinschaft der Jünger

Ins Boot zurück. Schiff das sich Gemeinde nennt.

Interessant was hier nicht steht: Die anderen rückten zusammen rümpften die Nase uns sprachen: Ihh, der ist ja ganz nass.

Zusammenfassung

Ist ihr Leben Gegenwind oder in den Wind geschossen?

WO bin ich in dieser Geschichte?

Am Ufer?

Im Sturm

Auf den Wellen (Mit nassen Füßen

Im Boot.

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