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Taufseminar

Notes & Transcripts | Handout | Sermon Questions

0. Inhalt des Seminars

0.1 Inhalt

1. "Mit Wasser waschen" Die Entstehung der heutigen Taufpraxis.
2. "Er und alle, die in seinem Haus lebten." Kindertaufe vs. Bekenntnistaufe.
3. "Mit Christus begraben, mit Christus auferstanden" Die Bedeutung der Taufe.
4. "Jeder von euch lasse sich taufen!" Die Taufe: Ein Befehl Jesu.
5. "Was hindert mich, getauft zu werden?" Vorraussetzungen, Gründe & Hindernisse.
6. Die Taufe in unserer Gemeinde praktisch.
Jederzeit Möglichkeit auszusteigen.

0.2 Keine Taufverpflichtung

Keine Taufverpflichtung. Nicht von dir, nicht von den Ältesten! :)
Das Entwickelt sich über das Seminar.

0.3 Essen

Wer dran ist, wird von mal zu mal ausgemacht. Einfach, praktisch ... gut.

1. "Mit Wasser waschen"

Die Entstehung der heutigen Taufpraxis

1.1 Rituelle Reinigungen im AT

Verschiedene Arten von “Waschungen” waren allgemein bekannt und wurden über lange Perioden in der israelischen geschichte praktiziert.
Besonders häufig treten sie im Zusammenhang mit dem Tempeldienst auf.
Dabei waren es immer symbolische/rituälle Handlungen die auf etwas tieferes hinweißen sollten. Meist geht es wohl um das innere Reinigen von Sünden, dass durch äußere Handlungen zum Ausdruck gebracht wird (Ps 51:2,7 )

1.1.1 Waschungen der Priester

einmalig bei der Einsetzung...
Leviticus 8:6 REB
Und Mose ließ Aaron und seine Söhne herantreten und wusch sie mit Wasser.
und immer wieder...
Exodus 30:17–21 REB
Und der HERR redete zu Mose und sprach:Stelle ein bronzenes Becken und sein bronzenes Gestell her zum Waschen! Das stelle zwischen das Zelt der Begegnung und den Altar, tu Wasser hinein,und Aaron und seine Söhne sollen ihre Hände und ihre Füße darin waschen!Wenn sie in das Zelt der Begegnung hineingehen, sollen sie sich mit Wasser waschen, damit sie nicht sterben. Oder wenn sie an den Altar herantreten zum Dienst, um für den HERRN ein Feueropfer als Rauch aufsteigen zu lassen,dann sollen sie ihre Hände und ihre Füße waschen, damit sie nicht sterben. Und das soll für sie eine ewige Ordnung sein, für ihn und seine Nachkommen, für <all> ihre Generationen.

1.1.2 Waschungen im Alltag

Leviticus 15:5–13 REB
Und wer sein Lager berührt, soll seine Kleider waschen und sich im Wasser baden, und er wird bis zum Abend unrein sein.Und wer sich auf das Gerät setzt, worauf der an Ausfluß Leidende zu sitzen pflegt, soll seine Kleider waschen und sich im Wasser baden, und er wird bis zum Abend unrein sein.Und wer das Fleisch des an Ausfluß Leidenden berührt, soll seine Kleider waschen und sich im Wasser baden, und er wird bis zum Abend unrein sein.Und wenn der an Ausfluß Leidende auf einen Reinen speit, dann soll dieser seine Kleider waschen und sich im Wasser baden, und er wird bis zum Abend unrein sein.Jeder Sattelsitz, auf dem der an Ausfluß Leidende reitet, wird unrein sein.Und jeder, der irgend etwas berührt, was er unter sich hat, wird bis zum Abend unrein sein. Und wer es trägt, soll seine Kleider waschen und sich im Wasser baden, und er wird bis zum Abend unrein sein.Und jeder, den der an Ausfluß Leidende berührt, – er hat aber seine Hände nicht im Wasser abgespült –, der soll seine Kleider waschen und sich im Wasser baden, und er wird bis zum Abend unrein sein.Und das irdene Gefäß, das der an Ausfluß Leidende berührt, soll zerbrochen werden; jedes hölzerne Gefäß aber soll im Wasser gespült werden.Und wenn der an Ausfluß Leidende von seinem Schleimfluß rein wird, dann soll er für seine Reinigung sieben Tage für sich zählen. Und er soll seine Kleider waschen und sein Fleisch in lebendigem Wasser baden, dann wird er rein sein.

1.1.3 Die entgültige Reinigung bleibt Verheißung

Ezekiel 36:25–26 REB
Und ich werde reines Wasser auf euch sprengen, und ihr werdet rein sein; von all euren Unreinheiten und von all euren Götzen werde ich euch reinigen.Und ich werde euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres geben; und ich werde das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben.

1.2 Tauchbäder zwischen AT und NT

Funde und Quelle
Es gab weitverbreitete symbolische Waschungen, wie vor dem Essen (bei Pharisäern) oder in Qumran.
Daneben gab es viele zeremoniälle Tauchbäder/Becken (sogn. mikveh) in ganz Israel und insbesondere um den Tempelberg, die darauf schließe lassen dass Bäder durch eigenes untertauchen oder durch das sich selbst mit Wasser übergiesen gängig waren.
Es ist davon auszugehen, dass diese Bäder manchmal von ein und derselben Person öfter als einmal pro tag durchgeführt wurden.
Zu der Zeit von Johannes des Täufers gab es Fälle indem von Proselyten (Heiden die zum Judentum konvertierten) eine einmalige Taufe durch untertauchen praktizierten.
Säuglingstaufen machen in keinen der geschilderten Kontexte hier sinn.

1.3 Taufe bei Johannes dem Täufer im NT

"Im Namen des Vaters..."
Matthew 3:11 NGÜ NT+PS
Ich taufe euch mit Wasser als Bestätigung für eure Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich; ich bin es nicht einmal wert, ihm die Sandalen auszuziehen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen.

1.3.1 zur Umkehr

Israel sollte das Licht für die Nationen sein, Problem ist aber seine eigene Sünde.
Sogar das Gesetz des Moses, das eigentlich der Weg war um diesen Auftrag umzusetzen
Wird nur zum Zeugen gegen sie , weil es ihr Versagen um so deutlicher macht.
(Paulus sieht das ganz klar, aber davor auch schon die Propheten und viele Leute zur Zeit des Johannes -> Sehnsucht nach Umkehr kommt daher)
Sünde ist das was einen von Gott trennt und damit auch davon Teil von seinem Plan mit der Schöpfung und seines Volkes in der Schöpfung zu sein.
Der Überrest in den Propheten. Die die treu bleiben.
Der Bustaufe des Johannes ging seine Umkehr zur Buse voraus. Dies erfordert es auch, dass der Täufling in irgendeiner Form darauf reagieren konnte und “freiwillig” von sich aus zu Johannes kam.Die taufe des Johannes hat ähnlichkeiten mit der Proselyten Taufe, da auch sie einmalig war, allerdings taufte Johannes keine Heiden, sondern Juden als zeichen der Umkehr, da der Messias und sein Reich bald kommen sollten.

1.3.2 weil das Himmelreich nahe ist...

Der zweite Exodus soll jetzt bald zu Ende kommen.
"Das Himmelreich" (Mt) = Das Reich = Das Reich Gottes (va. Lk, Apg, Paulus, selten Mt, Joh)
Das ist im AT, das worauf die Hoffnung der Propheten hinausläuft, bei Jesajah, Jeremiah, den kleinen...vor dem Exil und nach dem Exil. "Der Tag des Herrn", "der Spross" (Jes, Sachajah); Das neu werden der ganzen Schöpfung.

1.3.3 ...und sonst Gericht droht

“Feuer” darf hier nicht mit MA Vorstellungen von der Hölle oder dem Fegefeuer verwechseld werden!!
Gemeint ist: Der “Tag des HERRN” im AT hat immer beide Seiten: Anbruch des Reiches und recht schaffen für sein Volk, aber auch Bestrafung derer, die nie zu seinem Volk gehörten oder es verlassen haben indem sie sich von Gott entpfernten.
V10.11.12 -> 3 x Feuer; Nicht Gericht durch Wasser, sondern durch Feuer
Vgl. Is 34:10; 66:24: Feuer ist entgültig und ewig.
Vgl. Jes 5,1ff; Ps 80, 9 ff; Ez 17,1ff; Mal 3,19: Israel als Pflanze
Vgl. zu: Axt –> Eisen in Jes 10,34f.
Vgl. zu: Gericht im Feuer, kein Zweig.... -> Mal 3,19

1.3.4 Aber keine Taufe im Namen des Sohnes, oder Geistes

Siehe z.B. Paulus Begegnung mit Johannesjüngern in der Apostelgeschichte

1.4 Taufe bei Jesus im NT

1.4.1 Johannes der Täufer: "Der nach mir kommt..."

"Im Namen des Vaters und des Sohnes..."
s. HK Notitzen
Matthew 3:11–17 NGÜ NT+PS
Ich taufe euch mit Wasser als Bestätigung für eure Umkehr. Der aber, der nach mir kommt, ist stärker als ich; ich bin es nicht einmal wert, ihm die Sandalen auszuziehen. Er wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen. Er hat die Worfschaufel in der Hand und wird damit die Spreu vom Weizen trennen. Den Weizen wird er in die Scheune bringen, die Spreu aber wird er in nie erlöschendem Feuer verbrennen.« Auch Jesus kam aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen. Johannes wehrte sich entschieden dagegen: »Ich hätte es nötig, mich von dir taufen zu lassen, und du kommst zu mir?« Aber Jesus gab ihm zur Antwort: »Lass es für diesmal geschehen! Es ist richtig so, denn wir sollen alles erfüllen, was Gottes Gerechtigkeit fordert.« Da willigte Johannes ein. In dem Augenblick, als Jesus nach seiner Taufe aus dem Wasser stieg, öffnete sich über ihm der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen. Und aus dem Himmel sprach eine Stimme: »Dies ist mein geliebter Sohn, an ihm habe ich Freude.«
W: denn wir sollen alle Gerechtigkeit erfüllen.
Ein Plan wird erfüllt. Ziel von Gottes Plan. Seine Gerechtigkeit Offenbaren. Indem er gerechter Richter ist und trotzdem sein Volk rettet.
Jesus durchgeht alle Stationen des Volkes Israel Konsequent,
Hier Schilfmeer...Anführer des Neuen Exodus, der erste der vorneweg durch das Mehr geht und den Geist empfängt.
Danach Wüstenwanderung mit Versuchungen...Bergpredigt...statt Thora...
Auch wenn er es wegen seiner Sünde nicht nötig hätte, sein Volk hat es nötig
Gottes Plan seine Gerechtigkeit zu Offenbaren muss Konsequent durchgeführt werden

1.4.2 Jesu Jünger tauften im Auftrag Jesu

Jesus tauft nicht selbst. Aber seine Jünger in seinem Auftrag.
Hat Jesus eigentlich getauft? Nein und Ja. Der Evangelist Johannes erklärt uns diese Frage am besten:
John 4:1–3 NGÜ NT+PS
Die Pharisäer hörten, dass Jesus mehr Menschen zu Jüngern machte und taufte als Johannes. (Allerdings war es nicht Jesus selbst, der taufte, sondern seine Jünger.) Als Jesus erfuhr, dass den Pharisäern berichtet wurde, wie groß der Zulauf zu ihm war, verließ er Judäa und ging wieder nach Galiläa.
Die äußere Taufhandlung hat Jesus also nicht selbst vollzogen. Das überließ er von Anfang an seinen Jüngern. Dennoch verstanden das die Menschen so, als hätte Jesus selbst getauft (Was der Diener im Auftrag des Königs tut, wird in den damaligen Kulturen auch ohne probleme direkt dem König zugheschrieben): Die Pharisäer hatten es so gehört. Und im 3. Kapitel schreibt auch Johannes: „
John 3:22 NGÜ NT+PS
Danach ging Jesus mit seinen Jüngern in das Gebiet von Judäa. Er blieb einige Zeit mit ihnen dort und taufte.
Im Auftrag Jesu, kann man auch so zuammenfassen. Was tut der Herr, was der Diener zu NT Zeiten nicht immer differenziert.
Der Auftraggeber ist wichtiger als die Person die Tauft (kann theoretisch jeder)
Sicher ist: Sonst gäbe es großen Streit, wie in Korinth. Dort stritten die Gemeindeglieder, welche Taufe mehr wert ist, die des Paulus oder die des Apollos. Paulus sagt dazu: „Seid ihr auf den Namen des Paulus getauft? Ich danke Gott, dass ich niemanden unter euch getauft habe außer Krispus und Gajus, damit nicht jemand sagen kann, ihr wäret auf meinen Namen getauft.“ (1. Korinther 1,13b-15)
1 Corinthians 1:13–15 NGÜ NT+PS
Ist Christus denn zerspalten? Bin etwa ich, Paulus, für euch am Kreuz gestorben? Oder seid ihr auf meinen Namen getauft worden? Ich danke Gott, dass ich außer Krispus und Gaius keinen von euch getauft habe! So kann doch wenigstens niemand behaupten, eure Taufe sei eine Taufe auf meinen Namen gewesen.
Der, der uns getauft hat, heißt Jesus.

1.4.3 Die volle Bedeutung wird erst nach und nach klar

Messias, der die Umkehr zu Gott letztendlich möglich macht
Tot und Auferstehung: -> Mit Christus begraben, mit Christus auferstanden
Romans 6:4 NGÜ NT+PS
Durch die Taufe sind wir mit Christus gestorben und sind daher auch mit ihm begraben worden. Weil nun aber Christus durch die unvergleichlich herrliche Macht des Vaters von den Toten auferstanden ist, ist auch unser Leben neu geworden, und das bedeutet: Wir sollen jetzt ein neues Leben führen.

1.5 Taufe nach Jesus im NT

"Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes."
Matthew 28:18–20 NGÜ NT+PS
Jesus trat auf sie zu und sagte: »Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben. Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt.«
Acts 1:8 NGÜ NT+PS
Aber wenn der Heilige Geist auf euch herabkommt, werdet ihr mit seiner Kraft ausgerüstet werden, und das wird euch dazu befähigen, meine Zeugen zu sein – in Jerusalem, in ganz Judäa und Samarien und überall sonst auf der Welt, selbst in den entferntesten Gegenden der Erde.«
Acts 2:1–13 NGÜ NT+PS
Schließlich kam das Pfingstfest. Auch an diesem Tag waren sie alle wieder am selben Ort versammelt. Plötzlich setzte vom Himmel her ein Rauschen ein wie von einem gewaltigen Sturm; das ganze Haus, in dem sie sich befanden, war von diesem Brausen erfüllt. Gleichzeitig sahen sie so etwas wie Flammenzungen, die sich verteilten und sich auf jeden Einzelnen von ihnen niederließen. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt, und sie begannen, in fremden Sprachen zu reden; jeder sprach so, wie der Geist es ihm eingab. Wegen des Pfingstfestes hielten sich damals fromme Juden aus aller Welt in Jerusalem auf. Als nun jenes mächtige Brausen vom Himmel einsetzte, strömten sie in Scharen zusammen. Sie waren zutiefst verwirrt, denn jeder hörte die Apostel und die, die bei ihnen waren, in seiner eigenen Sprache reden. Fassungslos riefen sie: »Sind das nicht alles Galiläer, die hier reden? Wie kommt es dann, dass jeder von uns sie in seiner Muttersprache reden hört? Wir sind Parther, Meder und Elamiter; wir kommen aus Mesopotamien und aus Judäa, aus Kappadozien, aus Pontus und aus der Provinz Asien, aus Phrygien und Pamphylien, aus Ägypten und aus der Gegend von Zyrene in Libyen. Sogar aus Rom sind Besucher hier, sowohl solche, die von Geburt Juden sind, als auch Nichtjuden, die den jüdischen Glauben angenommen haben. Auch Kreter und Araber befinden sich unter uns. Und wir alle hören sie in unseren eigenen Sprachen von den wunderbaren Dingen reden, die Gott getan hat!« Alle waren außer sich vor Staunen. »Was hat das zu bedeuten?«, fragte einer den anderen, aber keiner hatte eine Erklärung dafür. Es gab allerdings auch einige, die sich darüber lustig machten. »Die haben zu viel süßen Wein getrunken!«, spotteten sie.

E. Einschub zur Heilsnotwendigkeit der Taufe

E.1 Allein der Glaube rettet

John 3:16 NGÜ NT+PS
Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.
John 5:24 NGÜ NT+PS
Ich versichere euch: Wer auf mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben. Auf ihn kommt keine Verurteilung mehr zu; er hat den Schritt vom Tod ins Leben getan.
John 11:25–26 NGÜ NT+PS
Da sagte Jesus zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. Und wer lebt und an mich glaubt, wird niemals sterben. Glaubst du das?« –
John 20:31 NGÜ NT+PS
Was hier berichtet ist, wurde aufgeschrieben, damit ihr glaubt, dass Jesus der Messias ist, der Sohn Gottes, und damit ihr durch den Glauben an ihn in seinem Namen das Leben habt.

E.2 Das die Taufe ansich rettet wird nirgendwo gesagt.

Andere Stellen berichten davon, dass nach der Bekehrung, getauf wurde. Das passierte einfach so gut wie immer. Wir haben keinen Fall wo das nicht passiert. Es geht da aber nie explizit darum eine Dogmatik festzulegen oder etwas über die Heilsnotwendigkeit der Taufe zu sagen.

E.3 Etlische Bibelstellen sprechen sogar dagegen

1 Samuel 16:7 REB
Aber der HERR sprach zu Samuel: Sieh nicht auf sein Aussehen und auf seinen hohen Wuchs! Denn ich habe ihn verworfen. Denn <der HERR sieht> nicht auf das, worauf der Mensch sieht. Denn der Mensch sieht auf das, was vor Augen ist, aber der HERR sieht auf das Herz.
Gott schaut das Herz an, nicht das Äußere
Amos 5:23 REB
Halte den Lärm deiner Lieder von mir fern! Und das Spiel deiner Harfen will ich nicht hören.
Amos 5:21–24 REB
Ich hasse, ich verwerfe eure Feste, und eure Festversammlungen kann ich nicht <mehr> riechen:Denn wenn ihr mir Brandopfer opfert<, mißfallen sie mir>, und an euren Speisopfern habe ich kein Gefallen, und das Heilsopfer von eurem Mastvieh will ich nicht ansehen.Halte den Lärm deiner Lieder von mir fern! Und das Spiel deiner Harfen will ich nicht hören.Aber Recht ergieße sich wie Wasser und Gerechtigkeit wie ein immerfließender Bach!

2. "Er und alle, die in seinem Haus lebten."

Kindertaufe vs. Bekenntnistaufe

2.1 Taufpraxis im Neuen Testament

2.1.1 Anknüpfung an das vorherige Kapitel.

2.1.2 Die Haustaufen.

Die Hauptargumentation derjeniger die versuchen biblisch für die Kindertaufe zu argumentieren.
Oft wird dies ja gar nicht versucht. Vielen reicht auch einfach, dass die Kindertaufe Tradition einer Kirche ist und hinterfragen das nicht.

2.1.2.1 In der Apostelgeschichte.

15 Als sie aber getauft worden war und auch ihr Hausc, bat sie und sprach: Wenn ihr davon überzeugt seid, daß ich an den Herrn gläubig bin, so kommt in mein Haus und bleibt dort! Und sie nötigte uns.

33 Und er nahm sie in jener Stunde der Nacht zu sich und wusch ihnen die Striemen ab; und er ließ sich taufenAa und alle die Seinen sogleichb.

Offene Fragen... Wer lebte Alles in seinem Haus? Gab es noch kleine Kinder? Möglich aber nicht zwingend.
Es bleibt offen, auf wessen Wunsch die taufe letztendlich vollzogen wurde. Auf die des Paulus, der hausherrin/Hausherrn, des Täuflings?
"er ließ sich taufen" oder "er wurde getauft"...in den meisten fällen beides möglich!! -> Das Zeigt, dass diese Frage bei den Haustaufe stellen nicht im Vordrgrund steht. Im Vordergruund steht, sie wurden getauft. PUNKT.
Acts 18:8 NGÜ NT+PS
In der Folge kam kein Geringerer als Krispus, der Vorsteher der Synagoge, zum Glauben an den Herrn – er und alle, die in seinem Haus lebten. Auch viele andere Korinther, die Gottes Botschaft hörten, glaubten und ließen sich taufen.
Hier geht das Glauben an den Herrn von Krispos und allen in seinem Haus wohnen, eindeutig der Haustaufe voraus.
Völlig zwingend macht es das auch nicht, dass es in den anderen Fällen auch so war.
Fest steht bei den Haustaufen geht es normalerweise nicht darum wer sich aus wessen anlass oder initiative taufen lies, sondern dass getauft wurde. Immer wird aber das Glauben wenigstens der Hauptperson im Vorfeld erwähnt. In Apg 18:8 wird sogar das glauben des ganzen Hauses vorher betont.
Ich meine: Die Stellen die Hauptsächlich von Kindertäufern herangezogen wird, wenn biblisch ünerhaupt argumentiert wird, sagen nichts zu dem Thema. Das erwähnen des Glaubens im Vorfeld, machen es für mich sogar wahrscheinlicher, dass wir es hier mit Bekenntnistaufen zu tun haben.

2.1.2.2 In den Paulusbriefen.

1 Corinthians 1:16 NGÜ NT+PS
Da fällt mir ein: Ich habe auch noch Stephanas getauft und die, die zu seiner Familie gehören. Aber davon abgesehen kann ich mich nicht erinnern, jemand getauft zu haben.
Auch hier geht es darum, dass Paulus getauft hat, nicht wer genau den Wunsch dazu hatte.
Es bleibt offen. Zur Kindertaufe kann aus den Stellen nichts definitiv ausgesagt werden.

2.1.3 Die Beschneidung als Vorläufer der Taufe?

Zweiter versuch der zur biblischen Begründung der Kindertaufe versucht wird.
Romans 2:25–29 NGÜ NT+PS
Auch die Beschneidung nützt dir nur etwas, wenn du nach dem Gesetz lebst. Wenn du tust, was das Gesetz verbietet, bist du in Wirklichkeit nicht mehr ein Beschnittener, sondern ein Unbeschnittener. Und ist es umgekehrt nicht genauso? Wenn ein Unbeschnittener so lebt, wie es der vom Gesetz geforderten Gerechtigkeit entspricht, gilt er – unbeschnitten wie er ist – vor Gott als ein Beschnittener. Was seine Herkunft betrifft, gehört er nicht zu denen, die beschnitten sind, aber er erfüllt das Gesetz und wird daher über dich zu Gericht sitzen, denn obwohl du als Jude den genauen Text des Gesetzes besitzt und beschnitten bist, lebst du nicht nach dem Gesetz. Nicht der ist nämlich ein Jude, der es nur nach außen hin ist, und die wirkliche Beschneidung ist nicht die, die äußerlich sichtbar am Körper vollzogen wird. Ein wahrer Jude ist der, der es im Innersten seines Wesens ist, und die wahre Beschneidung ist die, die am Herzen geschieht. Sie kommt nicht durch die äußerliche Befolgung einer Gesetzesvorschrift zustande, sondern ist das Werk des Heiligen Geistes. Das Lob, das der erhält, der in diesem Sinn Jude ist, kommt nicht von Menschen, sondern von Gott.
Beschneidung der Herzen, lößt Beschneidung der Männer als Bundeszeichen ab.
Die Juden waren alle beschnitten, die sich von Johannes und von Jesu Jüngern taufen liesen
Galatians 5:6 NGÜ NT+PS
Denn wenn jemand mit Jesus Christus verbunden ist, spielt es keine Rolle, ob er beschnitten oder unbeschnitten ist. Das einzige, was zählt, ist der Glaube – ein Glaube, der sich durch tatkräftige Liebe als echt erweist.
Glaube, tatkräftige Liebe wird hier der Beschneidung gegenübergesetzt, nicht die Taufe.

2.1.4 Gibt es stellvertretendes Glauben in der Bibel?

In RKK weit verbreitet, nicht nur in der Taufe, auch Beten für Verstorbene um nach dem Tot etwas für das Seehlenheil einer Person zu bewirken.
Kennt jemand einen solchen Fall in der Bibel? (Allerhöchstens bei Heilungen vielleicht. Der Diener des Hauptmann von Kapernaum (Lk 7:1-10 ).
Bei der Rettung, beim Heil ist mir das in der Bibel völlig unbekannt.

2.1.5 Die Waschungen und die Taufe des Johannes als Vorläufer?

Die Waschungen der Priester waren bewusst. Keine Waschungen von Kindern bekannt.
Waschungen im Alltag, bei Kleinkindern wohl rein pragmatisch. Kinder werden bei dem Thema nicht erwähnt!
Johannes Taufte zur Buse. Setzt Fähigkeit zur Reue vor Gott voraus. Keine Johannestaufe von Kindern bekannt, noch würde sie Sinn machen.
Die Buse die in der Taufe zum Ausdruck kommt, wird auch klar für die trinitarische Taufe bezeugt und fortgeführt.
Acts 2:38 NGÜ NT+PS
»Kehrt um«, erwiderte Petrus, »und jeder von euch lasse sich auf den Namen von Jesus Christus taufen! Dann wird Gott euch eure Sünden vergeben, und ihr werdet seine Gabe, den Heiligen Geist, bekommen.

2.1.6 Die Bedeutung des Bekennens/Glaubens im NT.

Siehe Bibelstellen: E. Einschub zur Heilsnotwendigkeit der Taufe // E.1 Allein der Glaube rettet

2.2 Die Entstehung der Kindertaufe in der frühen Kirche

Schlechte Quellenlage.
Tatsache ist, dass sie spätestens im 3. Jahrhundert gängige Praxis war und damit sehr früh.
Trotzdem starb die Opposition dagegen nie ganz aus (Tertullian, Karl Barth)
Gründe für ihr Entstehen könnten sein:
Druck, den Eindruck zu haben man müsse der jüdischen Beschneidung etwas entgegensetzen oder sich unbedingt durch eine andere Rituelle Handlung von den Juden abgrenzen (Die Abgrenzung von den Juden wurde in der frühen Kirche bald in vielen bereichen sehr wichtig, was oft auch ungute Züge annahm)
Seelsorgerliches Bedürfnis von Familien, die Geburt eines Kindes zu feiern.
In vielen polytheistschen Religionen usw. wurde das Kind so als Mitglied der Christen gesehen. Davor nicht unbedingt...Jetzt war es geweiht und konnte nicht mehr so einfach angetastet werden.
Damit stieg letztendlich die Gefahr, dass man meinte als Christ geboren zu werden und sich nicht mehr entscheiden zu müssen. Es entstand sowas wie ein biologosches Volk der Christen, dass tendentiell der Idee eines christlichen Volkes aus allen Völkern entgegensteht.
vgl. McGrath, Alister E., Christian Theology, 3. Aufl., Blackwell 2007. S. 440-444.

2.3 Die Täufer und die (Rückkehr der) Bekenntnistaufe

Untegräbt Macht der Landeskirche und damit auch politische Macht des jeweiligen Landesfürsten
Individuelle Freidenker, die sich persönliche Gewissenfreiheit herrausnehmen, war ein Albtraum damals
Daher Verfolgungen der ersten Täufer in ganz Europa.
Daher kommt bis heute in Freikirchen, der einsatz für Religionsfreiheit (weil man keinen zum Glauben zwingen kann und die Taufe freiwiliig geschehen muss)

2.4 Der Umgang mit der Tauffrage Heute

S. Text, warum EFG/FeG nicht zusammenfanden

2.4.1 EFG / Baptisten

Bekenntnistaufe jedenfalls nötig, ggfls. Wiedertaufe, sonst keine Gemeindemitgliedschaft.
LESEN: Holthaus, Stephan, Konfessionskunde, Jota Publikationen, Hammerbrücke 2008. 173-174.

2.4.2 FeG / offene Brüdergemeinden

Mitgliedschaft setzt Bekehrung, keine Taufe vorraus. Pers. Gewissensentscheindung die Kindertaufe als gültig anzusehen wird akzeptiert. Mitgliedschaft ganz ohne Taufe wird auch hier äußerst kritisch gesehen.
LESEN: Strauch, Peter, Typisch FeG, 3. Aufl., Brunnen Verlag, Witten 1997. S. 29-30. 46-52.

2.4.3 In unserer Gemeinde

Baptistisches Verständnis aus unseren Wurzeln ist gesetzter Fakt. Gemeindemitgliedschaft ohne Taufe Bekenntnistaufe ist nicht möglich.
Die Taufe ist nicht Heilsrelevant, aber Befehl Jesu. Damit Ansicht sie kann auch gefordert werden und ist Zeichen für Gehorsam gegenüber Jesus.
Die Teilnahme am Abendmahl ist von dieser Frage unabhängig zu bewerten, da kein klarer biblischer zusammenhang von Abendmahl und Taufe gegeben ist.

3. "Mit Christus begraben, mit Christus auferstanden"

Die Bedeutung der Taufe
"Was bedeute für dich persönlich die Taufe im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes?"
5 Minuten Zeit sich selber ein paar Stichpunkte zu machen. Das Evangelium zu formulieren und was es für mich selber bedeutet.

3.1 Bekenntnis des Glaubens

Wie im letzten Kapitel ausgeführt. Taufinterresierte können das gesagte kurz zusammenfassen.
Reinigungsrituale im AT
Die Tauchbeter im öffentlichen Raum
Die Bustaufe des Johannes, öffentliches bekennen der Schuld
Im Namen des Vaters und Sohnes
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes

3.2 Symbolische reinigung von der Sünde

Waschungen und Tauchbäder, Bustaufe bei Johannes vgl. Kapitel 1
Symbol vor irdischer und himmlischer Welt
Zeigt was in der Taufe vorausgegangen ist
Colossians 2:6–14 NGÜ NT+PS
Ihr habt der Botschaft, die euch verkündet wurde, Glauben geschenkt und habt euch Jesus Christus als dem Herrn unterstellt. Darum richtet nun euer ganzes Verhalten an ihm aus! Seid in ihm verwurzelt, baut euer Leben auf ihm auf. Bleibt im Glauben fest und lasst euch nicht von dem abbringen, was euch gelehrt worden ist. Für das, was Gott euch geschenkt hat, könnt ihr ihm nicht genug danken! Nehmt euch vor denen in Acht, die euch mit einer leeren, trügerischen Philosophie einfangen wollen, mit Anschauungen rein menschlichen Ursprungs, bei denen sich alles um die Prinzipien dreht, die in dieser Welt herrschen, und nicht um Christus. Dabei ist es doch Christus, in dem die ganze Fülle von Gottes Wesen in leiblicher Gestalt wohnt. Und ihr habt an dieser Fülle teil, weil ihr mit Christus verbunden seid – mit ihm, der das Oberhaupt aller Mächte und Gewalten ist. Verbunden mit ihm, seid ihr auch beschnitten worden. Allerdings handelte es sich dabei nicht um einen äußerlichen Eingriff an eurem Körper, sondern um das Ablegen der von der Sünde beherrschten menschlichen Natur. Das ist die Beschneidung, die unter Christus geschieht. Ihr wurdet zusammen mit ihm begraben, als ihr getauft wurdet, und weil ihr mit ihm verbunden seid, seid ihr dann auch zusammen mit ihm auferweckt worden. Denn ihr habt auf die Macht Gottes vertraut, der Christus von den Toten auferweckt hat. Ja, Gott hat euch zusammen mit Christus lebendig gemacht. Ihr wart nämlich tot – tot aufgrund eurer Verfehlungen und wegen eures unbeschnittenen, sündigen Wesens. Doch Gott hat uns alle unsere Verfehlungen vergeben. Den Schuldschein, der auf unseren Namen ausgestellt war und dessen Inhalt uns anklagte, weil wir die Forderungen des Gesetzes nicht erfüllt hatten, hat er für nicht mehr gültig erklärt. Er hat ihn ans Kreuz genagelt und damit für immer beseitigt.
Verbunden mit ihm, seid ihr auch beschnitten worden. Allerdings handelte es sich dabei nicht um einen äußerlichen Eingriff an eurem Körper, sondern um das Ablegen der von der Sünde beherrschten menschlichen Natur. Das ist die Beschneidung, die unter Christus geschieht.
Beschneidung ist innerlich. Dort entscheidet sich die Zugehörigkeit, nicht durch eine äußere Handlung. -> Die Taufe kann nach solch einer Aussage nicht im nächsten Teilsatz als äußeres Heilsmittel verstanden werden.
Es ist aber anders wie bei Johannes kein einseitiges Busbekenntnis, sondern zugleich die Zusage der Vergebung damit verbunden, den wir werden nicht auf uns selbst getauft, auch nicht nur auf den Vater hin, sondern auf Jesus hin

3.3 In Christus hineingetauft

Evangelium anhand von Faltkarte der "Nighlightstation" nochmal darlegen. Kann man auch als Tool empfehlen.
Colossians 2:12 NGÜ NT+PS
Ihr wurdet zusammen mit ihm begraben, als ihr getauft wurdet, und weil ihr mit ihm verbunden seid, seid ihr dann auch zusammen mit ihm auferweckt worden. Denn ihr habt auf die Macht Gottes vertraut, der Christus von den Toten auferweckt hat.
Romans 6:4 NGÜ NT+PS
Durch die Taufe sind wir mit Christus gestorben und sind daher auch mit ihm begraben worden. Weil nun aber Christus durch die unvergleichlich herrliche Macht des Vaters von den Toten auferstanden ist, ist auch unser Leben neu geworden, und das bedeutet: Wir sollen jetzt ein neues Leben führen.
Das Untertauchen steht für das annehmen des Kreuztot Jesu für seine Persönliche Schuld. Er war der einzige der den Gehorsam Gott bringen konnte, den er verlangt und den kein Mensch bisher erreichen konnte. Er ist das finale Opfer, das alle anderen Opfer überflüssig macht.
Das aus dem Wasser auftauchen symbolisiert die Auferstehung von den Toten. Die Jesus selbst schon vollzogen hat und die wir erwarten. Jesus ist stärker als der Tod. Als Zeichen dieses neuen Lebens lebt der Heilige Geist in uns.
Das Neue Leben beginnt aber schon im Jetzt: "Wir sollen jetzt ein neues Leben führen.", auch wenn das noch oft verborgen ist und unsere Alte Natur sich immer noch aufspielen will. Wir sind nun in Christus, das heißt Teil seines Volkes. Christus lebt nun in uns, das heißt wir sind ein Tempel des Heiligen Geistes / Ein Baustein von Gottes Tempel... Der Heilige Geist leitet uns sicher durch diesen Prozess.
Ein Tempel ist ein Ort in der Welt, wo Menschen hinkommen können und der herrlichkeit und Heiligkeit Gottes begegnen können. Dieser Tempel braucht .
(Dieser Tempel/Dieses neue Leben braucht Pflege. Das Wort Gottes soll reichlich im Tempel zu finden sein. Gott soll dort in Liedern und im Gebet angebetet werden.)

3.4 Ein neuer Exodus

Jordantaufe des Johannes
rotes Meer (aus der Gefahr) und eine Generation später aus dem Ostjordanland (ins gelobte Land)
Johannes tauft jetzt auch im Jordan (wahrscheinlich im Osten)...
Und er ist es der letzte Prophet vor dem großen Auszug...
Der zweite Exodus wird im AT erwartet.
Er kam aber nach dem Exil nie zum von den Propheten angedachten letzten Ziel.
Wie z.B. in Jes 40 (nur Teilerfüllung)
Nur zum Teil (Sacharjah z.B.; Schekinah kehrt nicht zurück; Vortschreitende Erfüllung)
Der erste Exodus wird im NT als Taufe bezeichnet
1 Denn ich will nicht, daß ihr in Unkenntnis darüber seid, Brüder, daß unsere Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgegangen sind 2 und alle in der Wolke und im Meer auf Mose getauft wurden 3 und alle dieselbe geistliche Speise aßen 4 und alle denselben geistlichen Trank tranken; denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der <sie> begleitete. Der Fels aber war der Christus. (1. Kor 10,1-4)
Christus wird im NT als zweiter Mose dargestellt
„Das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden“ (Joh. 1,17)
Reichlich wenig explizit formuliert. Aber insgesammt die Geschichte Jesu so erzählt.
Vor allem auch in Matthäusevangelium. Flucht nach Ägypten, Jesus kommt daher.
40 Tage in der Wüste, statt Jahre. Er bleibt gehorsam.
Die Bergpredigt als analogie zum Gesetzesempfang und Lehre am Sinai ...
-> Man wird mit in die Geschichte des Volkes Gottes hineingenommen. Die Geschichte Israels ist nun deine Geschichte...

3.5 Persönliches Fazit

"Formuliere nun in einem Satz: Was die Taufe zum Ausdruck bringt?"

4. "Jeder von euch lasse sich taufen!"

Die Taufe: Ein Befehl Jesu.
Acts 2:38–39 NGÜ NT+PS
»Kehrt um«, erwiderte Petrus, »und jeder von euch lasse sich auf den Namen von Jesus Christus taufen! Dann wird Gott euch eure Sünden vergeben, und ihr werdet seine Gabe, den Heiligen Geist, bekommen. Denn diese Zusage gilt euch und euren Nachkommen und darüber hinaus allen Menschen auch in den entferntesten Ländern – allen, die der Herr, unser Gott, zu seiner Gemeinde rufen wird.«
Matthew 28:18–20 NGÜ NT+PS
Jesus trat auf sie zu und sagte: »Mir ist alle Macht im Himmel und auf der Erde gegeben. Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe. Und seid gewiss: Ich bin jeden Tag bei euch, bis zum Ende der Welt.«
Nicht Heilsrelevant, aber Wunsch Jesu
(Randnotitz: Heilsarmee verzichtet komplett auf die Taufe)

5. "Was hindert mich, getauft zu werden?"

Vorraussetzungen, Gründe & Hindernisse
Apostelgeschichte 8,26–40 NGÜ NT+PS
Philippus aber bekam von einem Engel des Herrn folgenden Auftrag: »Mach dich auf den Weg in Richtung Süden! Benutze die einsame Wüstenstraße, die von Jerusalem nach Gaza hinunterführt.« Philippus machte sich auf den Weg; und als er diese Straße entlangging, kam dort in seinem Reisewagen ein Äthiopier gefahren, ein Eunuch. Es handelte sich um einen hohen Würdenträger, den Finanzminister der Kandake, der äthiopischen Königin. Der Mann war in Jerusalem gewesen, um den Gott Israels anzubeten, und befand sich jetzt auf der Rückreise. Er saß in seinem Wagen und las im Buch des Propheten Jesaja. Der Heilige Geist sagte zu Philippus: »Geh zu dem Wagen dort und halte dich dicht neben ihm!« Philippus lief hin, und als er neben dem Wagen herging, hörte er den Mann laut aus dem Buch des Propheten Jesaja lesen. »Verstehst du denn, was du da liest?«, fragte er ihn. »Wie kann ich es verstehen, wenn niemand es mir erklärt?«, erwiderte der Mann. Und er bat Philippus, aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen. Der Abschnitt der Schrift, den er eben gelesen hatte, lautete: »Man hat ihn weggeführt wie ein Schaf, das geschlachtet werden soll. Und wie ein Lamm beim Scheren keinen Laut von sich gibt, so kam auch über seine Lippen kein Laut der Klage. Er wurde erniedrigt und all seiner Rechte beraubt. Niemand wird über Nachkommen von ihm berichten können, denn sein Leben auf der Erde wurde ihm genommen.« Der Äthiopier wandte sich an Philippus: »Bitte sag mir, von wem ist hier die Rede? Spricht der Prophet von sich selbst, oder spricht er von jemand anders?« Da ergriff Philippus die Gelegenheit und erklärte ihm, von dieser Schriftstelle ausgehend, das Evangelium von Jesus. Als sie nun, ins Gespräch vertieft, die Straße entlangfuhren, kamen sie an einer Wasserstelle vorbei. »Hier ist Wasser!«, rief der Äthiopier. »Spricht etwas dagegen, dass ich getauft werde?« Und er befahl, den Wagen anzuhalten. Beide, Philippus und der Äthiopier, stiegen ins Wasser, und Philippus taufte den Mann. Als sie wieder aus dem Wasser stiegen, wurde Philippus plötzlich vom Geist des Herrn ergriffen und an einen anderen Ort versetzt, und der Äthiopier sah ihn nicht mehr. Trotzdem erfüllte ihn eine tiefe Freude, als er nun seine Reise fortsetzte. Philippus fand sich in Aschdod wieder. Er zog nordwärts und verkündete in allen Städten das Evangelium, bis er schließlich nach Cäsarea kam.
Acts 8:36 NGÜ NT+PS
Als sie nun, ins Gespräch vertieft, die Straße entlangfuhren, kamen sie an einer Wasserstelle vorbei. »Hier ist Wasser!«, rief der Äthiopier. »Spricht etwas dagegen, dass ich getauft werde?«

5.1 Die generelle Voraussetzung.

"Wem fällt hier was auf nach Vers 36?"
Der spätere Vers 37 (Wohl zweites Jahrhundert im Westen)

Spätere Handschr. fügen hinzu: Philippus aber sprach zu ihm: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, ist es erlaubt. Er aber antwortete und sprach: Ich glaube, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist.

Sekundär (obwohl der westliche Text theoretisch sogar eine Überarbeitung von Lukas selbst sein könnte)
Vom Inhalt her jedenfalls ja völlig richtig und so normal, das Lukas es in seiner ursprünglichen Fassung nicht von nötig hielt es zu erwähnen. Wir haben viele Texte die das ja belegen, wie wir gesehen haben.
Außerdem wird es in V35 nochmals deutlich gemacht!
Dieser Glaube ist, das was wir auf der Falt-Karte zusammengefasst haben. Nochmal kurz durchgehen.

5.2 Falsche Motivation um sich taufen zu lassen.

1. Gemeinschaft oa. in der Gemeinde ist so schön.
(Wenn das nicht Auslöser sondern Hauptgrund ist)
2. Ist in meiner Familie so üblich.
Momentan zwar weniger das Problem, in manchen Baptistischen Gebieten in der USA, soll das aber schon vorgekommen sein.
3. Ich habe prinzipiell nichts gegen Gott.
Aber das Evangelium brauche ich nicht unbedingt.
4. Gruppendynamik.
Bei Jugendkongress lassen sich viele Taufen (Coco wollte bei WDL nicht)
Charisamtische Taufe meines Onkel Wolfgangs (nach den regulären Täuflingen durfte sich spontan anschließen wer Lust hatte :)

5.3 Eigene oder Aufgezwungene Überzeugungen.

"Was ist der Unterschied zwischen einer eigenen und einer aufgezwungenen Überzeugung?"
"Was kann einem passieren, wenn man sich Überzeugungen nicht aufzwingen lässt?"
Erinnern an Timothy Keller: Drei Faktoren die Über Glaube und Nichtglaube entscheiden:
So auch bei der Taufe:
Drei Faktoren die einen von der Taufe fernhalten können.

A. Intellektuelle Überzeugungen.

"Die Kindertaufe ist Richtig!"
"Taufe ist nicht Heilsnotwendig, also kann ich sie mir sparen" / Kirchliche Trauung ist auch nicht unbedingt nötig, aber selbst der härteste Mann macht es spätestens seiner Frau zu liebe. Ist es nicht noch wichtiger was Jesus will? Frage des Gehorsams.

B. Persönliche Überzeugungen.

Ich bin zu alt / zu jung: Religionsmündigkeit in Deutschland bei 14. Ab da darf es niemand verbieten. (übrigens haben Mädels früher und in vielen Kulturen noch heute da normalerweise Geheiratet und galten als Ewachsen.) Trotzdem Individualentscheidung.
Ich bin nicht gut genug: Evangelium. Trotzdem zur zeit Konstantins gang und gebe sich erst kurz vor dem Tot taufen zu lassen.
Ich will erst noch Sünden ansammeln, vor ich sie mir bei der Taufe vergeben lasse. Falsches Taufverständnis von Konstantin)

C. Soziologische Überzeugungen.

Familie/Verwandtschaft: Wird oft auch von außen als klarer Bruch wahrgenommen. Vorwurf der Wiedertaufe. Offizieller Austritt aus anderer Religion. Manchmal sogar dann, wenn die Fmilie ansich keinen Glauben richtig im Alltag lebt. Für manch eine katholische Omi ist da schon die Welt zusammengebrochen (oder tat zumindest so).
Gesellschaft/Religion: Wird oft auch von außen als klarer Bruch wahrgenommen. Vorwurf der Wiedertaufe. Offizieller Austritt aus anderer Religion. Im Islam gibt es die ansicht, das ein Mensch angeblich als Muslim geboren wird und später diesen Glauben verliert. Auch wenn dieser Grundsatz nicht geteilt wird, ist die Verknüpfung von Religion und Politik völlig anders zu bewerten wie es heute im Westen ist.Oft kann man in den Ländern dort nur vollwertiges Mitglied durch die "wahre" Religion sein.
Wilfried Plock, Was hindert mich, getauft zu werden?
Jeder ließt ein Abschnitt und stellt ihn dann kurz vor.

6. Die Taufe in unserer Gemeinde praktisch.

6.1 Was ändert sich durch die Taufe?

6.1.1 Vieles und Wenig...

Wenig, da die Bekehrung ja schon vorher passiert ist und es “nur” ein öffentlicher Akt ist.
Vieles, weil ich entschließe mich öffentlich den Weg mit Jesus zu gehen, das macht es dir in Zukunft schwieriger dich wieder anders zu entscheiden. Es würde mehr geredet werden!
Mit der Taufe habt ihr noch keine Verpflichtungen gegenüber der Ortsgemeinde, wenn wohl aber gegenüber Gott und der Christenheit, was ja schwerer wiegt :)
Deswegen sprechen wir jetzt in zwei Abschnitten über Rechte & Pflichten.
Einmal Rechte und Pflichten durch Taufe
Einmal Rechte und Pflichten durch Mitgliedschaft (Die manche ja wahscheinlich rech unmittelbar anstreben würden, wenn sie sich Taufen lassen)

6.1.2 Rechte und Pflichten durch Taufe

Rechte.

Das Mahl des HERRN in der FKH mitfeiern, ab Taufabsicht. (Momentan noch geltendes Recht, auch wenn es gerade im Ältestenkreis durchdacht wird)
Man kann Mitglied in der FKG werden

Pflichten.

1. Verpflichtung zur christlichen Lebensführung, sein eigenes Zeugnis nicht beschmutzen. Vergebung und Neuanfang gehören ganz Zentral dazu. Aber auch der Wunsch Gott zu gefallen.
2. Gegenüber der Gemeinde seit ihr erstmal zu nichts erpflichtet

6.1.3 Rechte und Pflichten durch Gemeindemitgliedschaft

I. Vorgespräch mit einem Ältesten/Älteste (a-g Auszug aus der Gemeindesatzung)
a) die Bekehrung zu Jesus Christus und die persönlich erlebte Wiedergeburt.
b) die Taufe als persönliches Bekenntnis des Glaubens an den dreieinigen Gott.
c) die geistliche Erkenntnis, daß man als Gläubiger in nur einer Ortsgemeinde den von Gott erwarteten geistlichen Einsatz bringen kann und von daher eine weitere Mitgliedschaft geistlich nicht vertretbar ist.
d) die geistliche Erkenntnis, daß an Mitmenschen begangene Sünden der Buße und soweit möglich der Wiedergutmachung bedürfen und Verbindungen, die biblischen Weisungen widersprechen, gelöst werden müssen.
e) eine Zeit von mindestens einem Jahr des persönlichen Kennenlernens bei Geschwistern, die von anderen Glaubenshintergründen eine Mitgliedschaft in unserer Gemeinde anstreben.
f) grundsätzliche Übereinstimmung in geistlich unaufgebbaren Lehrsätzen.
g) die persönlich geäußerte Willenserklärung zum Gemeindebeitritt in Verbindung mit einem persönlichen Glaubenszeugnis vor der Mitgliederversammlung.
x) Mitarbeit, Rechte & Pflichten (soweit zuzumuten Hausmeisterliche/Reinigung)
x) Gemeindestunde (Teilname und Stimmrecht)
x) Spendenbereitschaft (10% Faustregel)
II. Vorstellung der Taufabsicht durch die Ältesten, an einem Sonntag
III. Gemeindestunde mit offizielle Aufnahme
a) durch Bestätigungswahl
b) Zeugnis, wenn nicht bereits bei der Taufe in der Gemeinde / Mitgliedsurkunde

6.2 Wie schreibe ich mein Taufzeugnis & wie trage ich es vor?

6.2.1 Keine Angst!

Gute Möglichkeit das reden vor der Gemeinde zu üben.
Es ist meine erweiterte Familie. (insg. Großzügig burteilt)

6.2.2 Was sollte hinein?

5-10 Minuten, mehr jedenfalls nicht. Angestrebte länge hängt am Ende auch von Anzahl der Täuflinge ab.
Freiheit auch anders zu formulieren, es ist nur das Schema wie ich es heute aufbauen würde.
Mein Weg des Glaubens? [Schwerpunkt] - Kindheit/vor dem Glauben: “Ich bin in einem Älternhaus aufgewachsen, in dem ...” - Als ich es Begriff: “Mein Weg war ein längerer Prozess: / Als ich begriff, dass ging es recht schnell…/ Ich ging altersgemäß - meinem verständnis- entsprechend Schritte im Glauben... - Jetzt und in Zukunft: “Heute weiß ich, dass ich bei Jesus…, Ich will mein Zukünftiges Leben, dazu einsetzen…und freue mich auf ...”
Was bedeutet Jesus für mich? [Je ein Satz] - (Geburt) - sein Leben - sein Tot - seine Auferstehung - (seine Wiederkunft) - (apostol. Glaubensbekenntnis)
Was bedeutet die Taufe für mich? [1-3 Sätze] - Taufkurs Essentz für euch zusammenfassen, wie in Kapitel 5 des Taufkurs schon gemacht.

6.2.3 Wie trage ich es vor?

Ausformulieren/Karteikarten.
Fester Stand.
sich beim sprechen Zeit lassen.
Hände ruhig halten (Zu Not Manuskript mit beiden Händen festhalten)

6.3 Was ist ein Taufpate?

Ein Taufpate ist keine Pflicht, aber etwas gutes. So wie heute auch der Trauzeuge keine Pflicht auf dem deutschen Standesamt mehr ist.
Wichtige Person für dein Glaubensleben, der selber schon länger mit Christus unterwegs ist. Auch wenn diese Person bisher weniger mit dir zu tun hat, kannst du ihn ja fragen und es änderst sich vielleicht in Zukunft?
Kann aus der Gemeinde sein, muss aber auch nicht.
Der Taufpate sollte die Absicht haben dich auch weiterhin in deinem Glaubensleben zu unterstützen, ermahnen und zu fördern.
Wie ein Trauzeuge, ist er bei deiner Taufe ganz in deiner Nähe und kann sie bezeugen.
Wie ein Trauzeuge kann er dir im Vorfeld bei Voorbereitungen usw. helfen. Vielleicht auch einfach beim Umkleiden/Abtrocknen usw.

6.4 Wie läuft der Festgottesdienst ab?

Familie und Freunde Einladen
Ein Taufgottesdienst kann für einen Täufling oder auch mehrere sein
Selbstgebautes Taufbecken der Gemeinde, das vor der Werkstadt aufgebaut wird.
Kleidung (traditionell weiß, (nur teilweise was vorhanden), nicht durchsichtig wird). Kleidung um danach anzuziehen. Handtücher...
Festgottesdienst mit Zeugniss, Predigt zur Taufe die evangelistisch ausgerichtet ist, Gebet und Taufspruch (optional: durch Taufpaten zugesprochen). Taufe selbst, Taufurkunde.
Es können Lieder gewünscht werden, gerne könnt ihr bei der Planung dabei sein, ihr könnt euch aber auch überraschen lassen. Ich persönlich wrde mich immer an einen GoDi mehr erinnern in dem ich auch in der Planung involviert war. Wunschlieder
Feierlichkeiten mit der Gemeinde und/oder Familie.

6.5 Wie läuft die Taufe ab?

6.5.1 Drei Fragen.

“Glaubst du, dass der Vater dich geschaffen hat unendlich lieb hat?”…Ja
“Glaubst du, dass der Sohn auf diese Welt kam um dich von deinen Sünden zu befreien und dir ewiges Leben zu ermöglichen, dass im jetzt schon beginnt?”…Ja
“Willst du auf den Heilige Geist, der in dir lebt hören, wenn er dich neue Wege führt?” Ja
“[Name]. So taufe ich dich im Namen, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes”

6.5.2 Der Normalfall: Die Taufe durch Untertauchen.

Zwei Leute halten dich unter den Armen :D, die du vor dir verschränkst
Du währst dich nicht gegen das Untertauchen.
Beim Aufstehen darfst du nach möglichkeit Nachhelfen, wenn du merkst es geht aufwärts...wir bekommen dich sicher raus :D

6.5.3 Die Taufe durch Übergießen.

Im Becken in Taufkleidung. Ohne Untertauchen. Aus Seelsorgerlichen oder Physischen Gründen oder einer kombination aus beidem.
(Aus der Kirchengeschichte werden sogar fälle Berichtet in denen in der Wüste Ägyptens mit Sand getauft wurde.)

0. Bibliographie in Auszügen

Clinton E. Arnold, Zondervan Illustrated Bible Backgrounds Commentary: Matthew, Mark, Luke, vol. 1 (Grand Rapids, MI: Zondervan, 2002), 24.
Holthaus, Stephan, Konfessionskunde, Jota Publikationen, Hammerbrücke 2008. 173-174.
McGrath, Alister E., Christian Theology, 3. Aufl., Blackwell 2007. S. 440-444.
Strauch, Peter, Typisch FeG, 3. Aufl., Brunnen Verlag, Witten 1997. S. 29-30. 46-52.
Wilfried Plock, Was hindert mich, getauft zu werden?
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