Drop files to upload.
Faithlife
Faithlife

Taufseminar

Notes & Transcripts | Handout | Sermon Questions
1. "Mit Wasser waschen" Die Entstehung der heutigen Taufpraxis.
2. "Er und alle, die in seinem Haus lebten." Kindertaufe vs. Bekenntnistaufe.
3. "Mit Christus begraben, mit Christus auferstanden" Die Bedeutung der Taufe.
4. "Jeder von euch lasse sich taufen!" Die Taufe: Ein Befehl Jesu.
5. "Was hindert mich, getauft zu werden?" Vorraussetzungen, Gründe & Hindernisse.
6. Die Taufe in unserer Gemeinde praktisch.
Jederzeit Möglichkeit auszusteigen.
Keine Taufverpflichtung. Nicht von dir, nicht von den Ältesten! :)
Das Entwickelt sich über das Seminar.
ADVERTISEMENT
Wer dran ist, wird von mal zu mal ausgemacht. Einfach, praktisch ... gut.
Verschiedene Arten von “Waschungen” waren allgemein bekannt und wurden über lange Perioden in der israelischen geschichte praktiziert.
Besonders häufig treten sie im Zusammenhang mit dem Tempeldienst auf.
Dabei waren es immer symbolische/rituälle Handlungen die auf etwas tieferes hinweißen sollten. Meist geht es wohl um das innere Reinigen von Sünden, dass durch äußere Handlungen zum Ausdruck gebracht wird (Ps 51:2,7 )
einmalig bei der Einsetzung...
und immer wieder...
Funde und Quelle
Es gab weitverbreitete symbolische Waschungen, wie vor dem Essen (bei Pharisäern) oder in Qumran.
Daneben gab es viele zeremoniälle Tauchbäder/Becken (sogn. mikveh) in ganz Israel und insbesondere um den Tempelberg, die darauf schließe lassen dass Bäder durch eigenes untertauchen oder durch das sich selbst mit Wasser übergiesen gängig waren.
Es ist davon auszugehen, dass diese Bäder manchmal von ein und derselben Person öfter als einmal pro tag durchgeführt wurden.
Zu der Zeit von Johannes des Täufers gab es Fälle indem von Proselyten (Heiden die zum Judentum konvertierten) eine einmalige Taufe durch untertauchen praktizierten.
Säuglingstaufen machen in keinen der geschilderten Kontexte hier sinn.
Israel sollte das Licht für die Nationen sein, Problem ist aber seine eigene Sünde.
Sogar das Gesetz des Moses, das eigentlich der Weg war um diesen Auftrag umzusetzen
Wird nur zum Zeugen gegen sie , weil es ihr Versagen um so deutlicher macht.
(Paulus sieht das ganz klar, aber davor auch schon die Propheten und viele Leute zur Zeit des Johannes -> Sehnsucht nach Umkehr kommt daher)
Sünde ist das was einen von Gott trennt und damit auch davon Teil von seinem Plan mit der Schöpfung und seines Volkes in der Schöpfung zu sein.
Der Überrest in den Propheten. Die die treu bleiben.
Der Bustaufe des Johannes ging seine Umkehr zur Buse voraus. Dies erfordert es auch, dass der Täufling in irgendeiner Form darauf reagieren konnte und “freiwillig” von sich aus zu Johannes kam.Die taufe des Johannes hat ähnlichkeiten mit der Proselyten Taufe, da auch sie einmalig war, allerdings taufte Johannes keine Heiden, sondern Juden als zeichen der Umkehr, da der Messias und sein Reich bald kommen sollten.
Der zweite Exodus soll jetzt bald zu Ende kommen.
"Das Himmelreich" (Mt) = Das Reich = Das Reich Gottes (va. Lk, Apg, Paulus, selten Mt, Joh)
Das ist im AT, das worauf die Hoffnung der Propheten hinausläuft, bei Jesajah, Jeremiah, den kleinen...vor dem Exil und nach dem Exil. "Der Tag des Herrn", "der Spross" (Jes, Sachajah); Das neu werden der ganzen Schöpfung.
“Feuer” darf hier nicht mit MA Vorstellungen von der Hölle oder dem Fegefeuer verwechseld werden!!
Gemeint ist: Der “Tag des HERRN” im AT hat immer beide Seiten: Anbruch des Reiches und recht schaffen für sein Volk, aber auch Bestrafung derer, die nie zu seinem Volk gehörten oder es verlassen haben indem sie sich von Gott entpfernten.
V10.11.12 -> 3 x Feuer; Nicht Gericht durch Wasser, sondern durch Feuer
Vgl. Is 34:10; 66:24: Feuer ist entgültig und ewig.
Vgl. Jes 5,1ff; Ps 80, 9 ff; Ez 17,1ff; Mal 3,19: Israel als Pflanze
Vgl. zu: Axt –> Eisen in Jes 10,34f.
Vgl. zu: Gericht im Feuer, kein Zweig.... -> Mal 3,19
Siehe z.B. Paulus Begegnung mit Johannesjüngern in der Apostelgeschichte
s. HK Notitzen
W: denn wir sollen alle Gerechtigkeit erfüllen.
Ein Plan wird erfüllt. Ziel von Gottes Plan. Seine Gerechtigkeit Offenbaren. Indem er gerechter Richter ist und trotzdem sein Volk rettet.
Jesus durchgeht alle Stationen des Volkes Israel Konsequent,
Hier Schilfmeer...Anführer des Neuen Exodus, der erste der vorneweg durch das Mehr geht und den Geist empfängt.
Danach Wüstenwanderung mit Versuchungen...Bergpredigt...statt Thora...
Auch wenn er es wegen seiner Sünde nicht nötig hätte, sein Volk hat es nötig
Gottes Plan seine Gerechtigkeit zu Offenbaren muss Konsequent durchgeführt werden
Jesus tauft nicht selbst. Aber seine Jünger in seinem Auftrag.
Hat Jesus eigentlich getauft? Nein und Ja. Der Evangelist Johannes erklärt uns diese Frage am besten:
Die äußere Taufhandlung hat Jesus also nicht selbst vollzogen. Das überließ er von Anfang an seinen Jüngern. Dennoch verstanden das die Menschen so, als hätte Jesus selbst getauft (Was der Diener im Auftrag des Königs tut, wird in den damaligen Kulturen auch ohne probleme direkt dem König zugheschrieben): Die Pharisäer hatten es so gehört. Und im 3. Kapitel schreibt auch Johannes: „
Im Auftrag Jesu, kann man auch so zuammenfassen. Was tut der Herr, was der Diener zu NT Zeiten nicht immer differenziert.
Der Auftraggeber ist wichtiger als die Person die Tauft (kann theoretisch jeder)
Sicher ist: Sonst gäbe es großen Streit, wie in Korinth. Dort stritten die Gemeindeglieder, welche Taufe mehr wert ist, die des Paulus oder die des Apollos. Paulus sagt dazu: „Seid ihr auf den Namen des Paulus getauft? Ich danke Gott, dass ich niemanden unter euch getauft habe außer Krispus und Gajus, damit nicht jemand sagen kann, ihr wäret auf meinen Namen getauft.“ (1. Korinther 1,13b-15)
Der, der uns getauft hat, heißt Jesus.
Messias, der die Umkehr zu Gott letztendlich möglich macht
Tot und Auferstehung: -> Mit Christus begraben, mit Christus auferstanden
Andere Stellen berichten davon, dass nach der Bekehrung, getauf wurde. Das passierte einfach so gut wie immer. Wir haben keinen Fall wo das nicht passiert. Es geht da aber nie explizit darum eine Dogmatik festzulegen oder etwas über die Heilsnotwendigkeit der Taufe zu sagen.
Gott schaut das Herz an, nicht das Äußere
Die Hauptargumentation derjeniger die versuchen biblisch für die Kindertaufe zu argumentieren.
Oft wird dies ja gar nicht versucht. Vielen reicht auch einfach, dass die Kindertaufe Tradition einer Kirche ist und hinterfragen das nicht.
Offene Fragen... Wer lebte Alles in seinem Haus? Gab es noch kleine Kinder? Möglich aber nicht zwingend.
Es bleibt offen, auf wessen Wunsch die taufe letztendlich vollzogen wurde. Auf die des Paulus, der hausherrin/Hausherrn, des Täuflings?
"er ließ sich taufen" oder "er wurde getauft"...in den meisten fällen beides möglich!! -> Das Zeigt, dass diese Frage bei den Haustaufe stellen nicht im Vordrgrund steht. Im Vordergruund steht, sie wurden getauft. PUNKT.
Hier geht das Glauben an den Herrn von Krispos und allen in seinem Haus wohnen, eindeutig der Haustaufe voraus.
Völlig zwingend macht es das auch nicht, dass es in den anderen Fällen auch so war.
Fest steht bei den Haustaufen geht es normalerweise nicht darum wer sich aus wessen anlass oder initiative taufen lies, sondern dass getauft wurde. Immer wird aber das Glauben wenigstens der Hauptperson im Vorfeld erwähnt. In Apg 18:8 wird sogar das glauben des ganzen Hauses vorher betont.
Ich meine: Die Stellen die Hauptsächlich von Kindertäufern herangezogen wird, wenn biblisch ünerhaupt argumentiert wird, sagen nichts zu dem Thema. Das erwähnen des Glaubens im Vorfeld, machen es für mich sogar wahrscheinlicher, dass wir es hier mit Bekenntnistaufen zu tun haben.
Auch hier geht es darum, dass Paulus getauft hat, nicht wer genau den Wunsch dazu hatte.
Es bleibt offen. Zur Kindertaufe kann aus den Stellen nichts definitiv ausgesagt werden.
Zweiter versuch der zur biblischen Begründung der Kindertaufe versucht wird.
Beschneidung der Herzen, lößt Beschneidung der Männer als Bundeszeichen ab.
Die Juden waren alle beschnitten, die sich von Johannes und von Jesu Jüngern taufen liesen
Glaube, tatkräftige Liebe wird hier der Beschneidung gegenübergesetzt, nicht die Taufe.
In RKK weit verbreitet, nicht nur in der Taufe, auch Beten für Verstorbene um nach dem Tot etwas für das Seehlenheil einer Person zu bewirken.
Kennt jemand einen solchen Fall in der Bibel? (Allerhöchstens bei Heilungen vielleicht. Der Diener des Hauptmann von Kapernaum (Lk 7:1-10 ).
Bei der Rettung, beim Heil ist mir das in der Bibel völlig unbekannt.
Die Waschungen der Priester waren bewusst. Keine Waschungen von Kindern bekannt.
Waschungen im Alltag, bei Kleinkindern wohl rein pragmatisch. Kinder werden bei dem Thema nicht erwähnt!
Johannes Taufte zur Buse. Setzt Fähigkeit zur Reue vor Gott voraus. Keine Johannestaufe von Kindern bekannt, noch würde sie Sinn machen.
Die Buse die in der Taufe zum Ausdruck kommt, wird auch klar für die trinitarische Taufe bezeugt und fortgeführt.
Siehe Bibelstellen: E. Einschub zur Heilsnotwendigkeit der Taufe // E.1 Allein der Glaube rettet
Schlechte Quellenlage.
Tatsache ist, dass sie spätestens im 3. Jahrhundert gängige Praxis war und damit sehr früh.
Trotzdem starb die Opposition dagegen nie ganz aus (Tertullian, Karl Barth)
Gründe für ihr Entstehen könnten sein:
Druck, den Eindruck zu haben man müsse der jüdischen Beschneidung etwas entgegensetzen oder sich unbedingt durch eine andere Rituelle Handlung von den Juden abgrenzen (Die Abgrenzung von den Juden wurde in der frühen Kirche bald in vielen bereichen sehr wichtig, was oft auch ungute Züge annahm)
Seelsorgerliches Bedürfnis von Familien, die Geburt eines Kindes zu feiern.
In vielen polytheistschen Religionen usw. wurde das Kind so als Mitglied der Christen gesehen. Davor nicht unbedingt...Jetzt war es geweiht und konnte nicht mehr so einfach angetastet werden.
Damit stieg letztendlich die Gefahr, dass man meinte als Christ geboren zu werden und sich nicht mehr entscheiden zu müssen. Es entstand sowas wie ein biologosches Volk der Christen, dass tendentiell der Idee eines christlichen Volkes aus allen Völkern entgegensteht.
vgl. McGrath, Alister E., Christian Theology, 3. Aufl., Blackwell 2007. S. 440-444.
Untegräbt Macht der Landeskirche und damit auch politische Macht des jeweiligen Landesfürsten
Individuelle Freidenker, die sich persönliche Gewissenfreiheit herrausnehmen, war ein Albtraum damals
Daher Verfolgungen der ersten Täufer in ganz Europa.
Daher kommt bis heute in Freikirchen, der einsatz für Religionsfreiheit (weil man keinen zum Glauben zwingen kann und die Taufe freiwiliig geschehen muss)
S. Text, warum EFG/FeG nicht zusammenfanden
Bekenntnistaufe jedenfalls nötig, ggfls. Wiedertaufe, sonst keine Gemeindemitgliedschaft.
LESEN: Holthaus, Stephan, Konfessionskunde, Jota Publikationen, Hammerbrücke 2008. 173-174.
Mitgliedschaft setzt Bekehrung, keine Taufe vorraus. Pers. Gewissensentscheindung die Kindertaufe als gültig anzusehen wird akzeptiert. Mitgliedschaft ganz ohne Taufe wird auch hier äußerst kritisch gesehen.
LESEN: Strauch, Peter, Typisch FeG, 3. Aufl., Brunnen Verlag, Witten 1997. S. 29-30. 46-52.
Baptistisches Verständnis aus unseren Wurzeln ist gesetzter Fakt. Gemeindemitgliedschaft ohne Taufe Bekenntnistaufe ist nicht möglich.
Die Taufe ist nicht Heilsrelevant, aber Befehl Jesu. Damit Ansicht sie kann auch gefordert werden und ist Zeichen für Gehorsam gegenüber Jesus.
Die Teilnahme am Abendmahl ist von dieser Frage unabhängig zu bewerten, da kein klarer biblischer zusammenhang von Abendmahl und Taufe gegeben ist.
"Was bedeute für dich persönlich die Taufe im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes?"
5 Minuten Zeit sich selber ein paar Stichpunkte zu machen. Das Evangelium zu formulieren und was es für mich selber bedeutet.
Wie im letzten Kapitel ausgeführt. Taufinterresierte können das gesagte kurz zusammenfassen.
Reinigungsrituale im AT
Die Tauchbeter im öffentlichen Raum
Die Bustaufe des Johannes, öffentliches bekennen der Schuld
Im Namen des Vaters und Sohnes
Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes
Waschungen und Tauchbäder, Bustaufe bei Johannes vgl. Kapitel 1
Symbol vor irdischer und himmlischer Welt
Zeigt was in der Taufe vorausgegangen ist
Verbunden mit ihm, seid ihr auch beschnitten worden. Allerdings handelte es sich dabei nicht um einen äußerlichen Eingriff an eurem Körper, sondern um das Ablegen der von der Sünde beherrschten menschlichen Natur. Das ist die Beschneidung, die unter Christus geschieht.
Beschneidung ist innerlich. Dort entscheidet sich die Zugehörigkeit, nicht durch eine äußere Handlung. -> Die Taufe kann nach solch einer Aussage nicht im nächsten Teilsatz als äußeres Heilsmittel verstanden werden.
Es ist aber anders wie bei Johannes kein einseitiges Busbekenntnis, sondern zugleich die Zusage der Vergebung damit verbunden, den wir werden nicht auf uns selbst getauft, auch nicht nur auf den Vater hin, sondern auf Jesus hin
Evangelium anhand von Faltkarte der "Nighlightstation" nochmal darlegen. Kann man auch als Tool empfehlen.
Das Untertauchen steht für das annehmen des Kreuztot Jesu für seine Persönliche Schuld. Er war der einzige der den Gehorsam Gott bringen konnte, den er verlangt und den kein Mensch bisher erreichen konnte. Er ist das finale Opfer, das alle anderen Opfer überflüssig macht.
Das aus dem Wasser auftauchen symbolisiert die Auferstehung von den Toten. Die Jesus selbst schon vollzogen hat und die wir erwarten. Jesus ist stärker als der Tod. Als Zeichen dieses neuen Lebens lebt der Heilige Geist in uns.
Das Neue Leben beginnt aber schon im Jetzt: "Wir sollen jetzt ein neues Leben führen.", auch wenn das noch oft verborgen ist und unsere Alte Natur sich immer noch aufspielen will. Wir sind nun in Christus, das heißt Teil seines Volkes. Christus lebt nun in uns, das heißt wir sind ein Tempel des Heiligen Geistes / Ein Baustein von Gottes Tempel... Der Heilige Geist leitet uns sicher durch diesen Prozess.
Ein Tempel ist ein Ort in der Welt, wo Menschen hinkommen können und der herrlichkeit und Heiligkeit Gottes begegnen können. Dieser Tempel braucht .
(Dieser Tempel/Dieses neue Leben braucht Pflege. Das Wort Gottes soll reichlich im Tempel zu finden sein. Gott soll dort in Liedern und im Gebet angebetet werden.)
Jordantaufe des Johannes
rotes Meer (aus der Gefahr) und eine Generation später aus dem Ostjordanland (ins gelobte Land)
Johannes tauft jetzt auch im Jordan (wahrscheinlich im Osten)...
Und er ist es der letzte Prophet vor dem großen Auszug...
Der zweite Exodus wird im AT erwartet.
Er kam aber nach dem Exil nie zum von den Propheten angedachten letzten Ziel.
Wie z.B. in Jes 40 (nur Teilerfüllung)
Nur zum Teil (Sacharjah z.B.; Schekinah kehrt nicht zurück; Vortschreitende Erfüllung)
Der erste Exodus wird im NT als Taufe bezeichnet
1 Denn ich will nicht, daß ihr in Unkenntnis darüber seid, Brüder, daß unsere Väter alle unter der Wolke waren und alle durch das Meer hindurchgegangen sind 2 und alle in der Wolke und im Meer auf Mose getauft wurden 3 und alle dieselbe geistliche Speise aßen 4 und alle denselben geistlichen Trank tranken; denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der <sie> begleitete. Der Fels aber war der Christus. (1. Kor 10,1-4)
Christus wird im NT als zweiter Mose dargestellt
„Das Gesetz ist durch Mose gegeben; die Gnade und Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden“ (Joh. 1,17)
Reichlich wenig explizit formuliert. Aber insgesammt die Geschichte Jesu so erzählt.
Vor allem auch in Matthäusevangelium. Flucht nach Ägypten, Jesus kommt daher.
40 Tage in der Wüste, statt Jahre. Er bleibt gehorsam.
Die Bergpredigt als analogie zum Gesetzesempfang und Lehre am Sinai ...
-> Man wird mit in die Geschichte des Volkes Gottes hineingenommen. Die Geschichte Israels ist nun deine Geschichte...
"Formuliere nun in einem Satz: Was die Taufe zum Ausdruck bringt?"
Nicht Heilsrelevant, aber Wunsch Jesu
(Randnotitz: Heilsarmee verzichtet komplett auf die Taufe)
Der spätere Vers 37 (Wohl zweites Jahrhundert im Westen)

Spätere Handschr. fügen hinzu: Philippus aber sprach zu ihm: Wenn du von ganzem Herzen glaubst, ist es erlaubt. Er aber antwortete und sprach: Ich glaube, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist.

Sekundär (obwohl der westliche Text theoretisch sogar eine Überarbeitung von Lukas selbst sein könnte)
Vom Inhalt her jedenfalls ja völlig richtig und so normal, das Lukas es in seiner ursprünglichen Fassung nicht von nötig hielt es zu erwähnen. Wir haben viele Texte die das ja belegen, wie wir gesehen haben.
Außerdem wird es in V35 nochmals deutlich gemacht!
Dieser Glaube ist, das was wir auf der Falt-Karte zusammengefasst haben. Nochmal kurz durchgehen.
(Wenn das nicht Auslöser sondern Hauptgrund ist)
Momentan zwar weniger das Problem, in manchen Baptistischen Gebieten in der USA, soll das aber schon vorgekommen sein.
Aber das Evangelium brauche ich nicht unbedingt.
Bei Jugendkongress lassen sich viele Taufen (Coco wollte bei WDL nicht)
Charisamtische Taufe meines Onkel Wolfgangs (nach den regulären Täuflingen durfte sich spontan anschließen wer Lust hatte :)
Erinnern an Timothy Keller: Drei Faktoren die Über Glaube und Nichtglaube entscheiden:
So auch bei der Taufe:
Drei Faktoren die einen von der Taufe fernhalten können.
"Die Kindertaufe ist Richtig!"
"Taufe ist nicht Heilsnotwendig, also kann ich sie mir sparen" / Kirchliche Trauung ist auch nicht unbedingt nötig, aber selbst der härteste Mann macht es spätestens seiner Frau zu liebe. Ist es nicht noch wichtiger was Jesus will? Frage des Gehorsams.
Ich bin zu alt / zu jung: Religionsmündigkeit in Deutschland bei 14. Ab da darf es niemand verbieten. (übrigens haben Mädels früher und in vielen Kulturen noch heute da normalerweise Geheiratet und galten als Ewachsen.) Trotzdem Individualentscheidung.
Ich bin nicht gut genug: Evangelium. Trotzdem zur zeit Konstantins gang und gebe sich erst kurz vor dem Tot taufen zu lassen.
Ich will erst noch Sünden ansammeln, vor ich sie mir bei der Taufe vergeben lasse. Falsches Taufverständnis von Konstantin)
Familie/Verwandtschaft: Wird oft auch von außen als klarer Bruch wahrgenommen. Vorwurf der Wiedertaufe. Offizieller Austritt aus anderer Religion. Manchmal sogar dann, wenn die Fmilie ansich keinen Glauben richtig im Alltag lebt. Für manch eine katholische Omi ist da schon die Welt zusammengebrochen (oder tat zumindest so).
Gesellschaft/Religion: Wird oft auch von außen als klarer Bruch wahrgenommen. Vorwurf der Wiedertaufe. Offizieller Austritt aus anderer Religion. Im Islam gibt es die ansicht, das ein Mensch angeblich als Muslim geboren wird und später diesen Glauben verliert. Auch wenn dieser Grundsatz nicht geteilt wird, ist die Verknüpfung von Religion und Politik völlig anders zu bewerten wie es heute im Westen ist.Oft kann man in den Ländern dort nur vollwertiges Mitglied durch die "wahre" Religion sein.
Wenig, da die Bekehrung ja schon vorher passiert ist und es “nur” ein öffentlicher Akt ist.
Vieles, weil ich entschließe mich öffentlich den Weg mit Jesus zu gehen, das macht es dir in Zukunft schwieriger dich wieder anders zu entscheiden. Es würde mehr geredet werden!
Mit der Taufe habt ihr noch keine Verpflichtungen gegenüber der Ortsgemeinde, wenn wohl aber gegenüber Gott und der Christenheit, was ja schwerer wiegt :)
Deswegen sprechen wir jetzt in zwei Abschnitten über Rechte & Pflichten.
Einmal Rechte und Pflichten durch Taufe
Einmal Rechte und Pflichten durch Mitgliedschaft (Die manche ja wahscheinlich rech unmittelbar anstreben würden, wenn sie sich Taufen lassen)
Das Mahl des HERRN in der FKH mitfeiern, ab Taufabsicht. (Momentan noch geltendes Recht, auch wenn es gerade im Ältestenkreis durchdacht wird)
Man kann Mitglied in der FKG werden
1. Verpflichtung zur christlichen Lebensführung, sein eigenes Zeugnis nicht beschmutzen. Vergebung und Neuanfang gehören ganz Zentral dazu. Aber auch der Wunsch Gott zu gefallen.
2. Gegenüber der Gemeinde seit ihr erstmal zu nichts erpflichtet
I. Vorgespräch mit einem Ältesten/Älteste (a-g Auszug aus der Gemeindesatzung)
a) die Bekehrung zu Jesus Christus und die persönlich erlebte Wiedergeburt.
b) die Taufe als persönliches Bekenntnis des Glaubens an den dreieinigen Gott.
c) die geistliche Erkenntnis, daß man als Gläubiger in nur einer Ortsgemeinde den von Gott erwarteten geistlichen Einsatz bringen kann und von daher eine weitere Mitgliedschaft geistlich nicht vertretbar ist.
d) die geistliche Erkenntnis, daß an Mitmenschen begangene Sünden der Buße und soweit möglich der Wiedergutmachung bedürfen und Verbindungen, die biblischen Weisungen widersprechen, gelöst werden müssen.
e) eine Zeit von mindestens einem Jahr des persönlichen Kennenlernens bei Geschwistern, die von anderen Glaubenshintergründen eine Mitgliedschaft in unserer Gemeinde anstreben.
f) grundsätzliche Übereinstimmung in geistlich unaufgebbaren Lehrsätzen.
g) die persönlich geäußerte Willenserklärung zum Gemeindebeitritt in Verbindung mit einem persönlichen Glaubenszeugnis vor der Mitgliederversammlung.
x) Mitarbeit, Rechte & Pflichten (soweit zuzumuten Hausmeisterliche/Reinigung)
x) Gemeindestunde (Teilname und Stimmrecht)
x) Spendenbereitschaft (10% Faustregel)
II. Vorstellung der Taufabsicht durch die Ältesten, an einem Sonntag
III. Gemeindestunde mit offizielle Aufnahme
a) durch Bestätigungswahl
b) Zeugnis, wenn nicht bereits bei der Taufe in der Gemeinde / Mitgliedsurkunde
Gute Möglichkeit das reden vor der Gemeinde zu üben.
Es ist meine erweiterte Familie. (insg. Großzügig burteilt)
Freiheit auch anders zu formulieren, es ist nur das Schema wie ich es heute aufbauen würde.
Kann aus der Gemeinde sein, muss aber auch nicht.
Ein Taufgottesdienst kann für einen Täufling oder auch mehrere sein
Selbstgebautes Taufbecken der Gemeinde, das vor der Werkstadt aufgebaut wird.
Es können Lieder gewünscht werden, gerne könnt ihr bei der Planung dabei sein, ihr könnt euch aber auch überraschen lassen. Ich persönlich wrde mich immer an einen GoDi mehr erinnern in dem ich auch in der Planung involviert war. Wunschlieder
Im Becken in Taufkleidung. Ohne Untertauchen. Aus Seelsorgerlichen oder Physischen Gründen oder einer kombination aus beidem.
(Aus der Kirchengeschichte werden sogar fälle Berichtet in denen in der Wüste Ägyptens mit Sand getauft wurde.)
Clinton E. Arnold, Zondervan Illustrated Bible Backgrounds Commentary: Matthew, Mark, Luke, vol. 1 (Grand Rapids, MI: Zondervan, 2002), 24.
Holthaus, Stephan, Konfessionskunde, Jota Publikationen, Hammerbrücke 2008. 173-174.
McGrath, Alister E., Christian Theology, 3. Aufl., Blackwell 2007. S. 440-444.
Strauch, Peter, Typisch FeG, 3. Aufl., Brunnen Verlag, Witten 1997. S. 29-30. 46-52.
Wilfried Plock, Was hindert mich, getauft zu werden?
RELATED MEDIA
See the rest →
RELATED SERMONS
See the rest →